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Tierisch
Kater Fee ist zurück bei seinen Menschen

Hückeswagen. HÜCKESWAGEN (büba) Dass ein Kater einen eher weiblichen Namen trägt, ist schon erklärungsbedürftig. Silvia Faenger-Gruhn hat jedoch eine einleuchtende Erklärung: "Als er noch eine Baby-Katze war, dachten wir, es handele sich um ein Mädchen." Und da ihre Töchter zu dieser Zeit Fans von Prinzessin Lillifee waren, wurde sie Fee genannt. Den Namen behielt die Katze später dann auch, als herauskam, dass sie in Wahrheit ein Kater ist.

Nun hat Fee erneut für Gesprächsstoff im Norden der Stadt gesorgt.

So war er in der vorigen Woche von Zuhause in Vormwald mal wieder ausgebüxt. Was an sich nicht so schlimm ist, da der etwa zwölf Jahre alte Kater ein Freigänger ist und sich die Umgebung des Öfteren mal für mehr als eine Nacht ansieht. Doch Fee ist auch ein ziemlich verschmuster Kater. Und als solcher hatte er in Neuenherweg eine Kurzzeit-Übernachtungsmöglichkeit gefunden. War er doch einer Frau zugelaufen, die ihn eine Zeit lang mitversorgt hatte. Weil aber nicht klar war, woher der Kater kam, brachte sie ihn Gründonnerstag ins Tierheim Wermelskirchen, wie ihre Nachbarin Karin Gärtner unserer Redaktion mitgeteilt hatte. Außerdem druckte die BM einen Aufruf ab, wem dieser Kater denn wohl gehöre.

"Als ich morgens die Zeitung aufgeschlagen hatte, habe ich sofort gesagt: Das ist doch unser Kater!", berichtet Silvia Faenger-Gruhn. Ihre Mutter, wo sich Fee zuletzt bis zu seinem Verschwinden aufgehalten hatte, bestätigte das. Vermisst hatten sie ihn beide noch nicht, da Fee nunmal ein Freigänger ist. Silvia Faenger-Gruhn fuhr noch am gleichen Tag nach Wermelskirchen ins Tierheim, um Fee nach Hause zu holen. "Dort hat man mir gesagt, dass ich eine der wenigen bin, die ihre Katze wieder abholen", berichtet die Hückeswagenerin. Die meisten Besitzer würden sich bei Fundtieren nicht melden. Damit der Kater - übrigens eine von insgesamt acht kastrierten Katzen im Alter zwischen zehn und 20 Jahren im Haus der Familie Faenger-Gruhn - bei einem erneuten Verschwinden besser wiedergefunden werden kann, hat ihn seine Besitzerin bei Tierarzt Dr. Stephan Paufler mit einem Chip versehen lassen. Denn wirklich ziehen lassen möchte Silvia Faenger-Gruhn Fee nicht. "Wir sind schon froh, dass er wieder da ist", versichert sie.

Quelle: RP
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