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Gottes Bodenpersonal
Katholische Frauen bestaunen das größte Flugzeug der Welt

Hückeswagen. HÜCKESWAGEN (rue) Ein volles Programm erwartete die Teilnehmer der Tagestour der Katholischen Frauengemeinschaft von St. Mariä Himmelfahrt zum Frankfurter Flughafen am vergangenen Samstag. Bereits früh um 7.15 Uhr ging es vom Brunsbachtal aus los.

Bei einem leckeren Imbissbüfett unterwegs - von Claudia Hoff und einigen Helferinnen schnell aufgebaut - stärkte sich die Gruppe für die anstehende Besichtigung. Bevor die Führung beginnen konnte, mussten alle Teilnehmer durch die strengen Passagierkontrollen auf Flughöhe 0.

Dann begann die Reise mit dem Flughafenbus und einer freundlichen Tour-Begleiterin, die die Gruppe über den größten Flughafen Deutschlands (22 Quadratkilometer) und den viertgrößten in Europa führte. Bis 2005 wurde der Flughafen noch zur Hälfte von der US-Luftwaffe genutzt, bis dieser Stützpunkt geschlossen wurde. Das Gelände steht seitdem dem Frankfurter Flughafen als Erweiterungsfläche zur Verfügung. Dort wird im Moment das dritte Terminal gebaut. Die Firma Fraport ist die Betreibergesellschaft. Auf Tuchfühlung mit ankommenden und abfliegenden Airlines und Frachtflugzeugen aus aller Welt staunten die Teilnehmer über die Größe und Schnelligkeit dieser Maschinen. "Parallel zu einer startenden Maschine mit 1000 Stundenkilometern hatte der Tourbus leider das Nachsehen", berichtet Sprecherin Monika Wedekind.

Ein besonderer Höhepunkt war der A 380. Das zurzeit größte Flugzeug der Welt wurde gerade für den Weiterflug beladen. Der dreistöckige Riese kann 310.400 Liter Kerosin tanken. Das entspricht der Menge von gefüllten 940.606 Cola-Dosen, er hat ein Startgewicht von 560 Tonnen, das entspricht dem Gewicht von 112 ausgewachsenen afrikanischen Elefanten, den schwersten Landsäugetieren der Welt, und befördert etwa maximal 853 Passagiere. Um diesen dreistöckigen Riesen überhaupt warten und reparieren zu können, musste extra eine neue Halle gebaut werden. "Die Zeit verging einfach zu schnell, und ohne es zu merken waren plötzlich 90 Minuten vergangen. Noch unter dem Eindruck des Erlebten versammelte sich die Gruppe zur Weiterfahrt nach Wiesbaden", schreibt Wedekind. Dort hatten die Teilnehmer kurz Gelegenheit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Gemeinsam mit Herbstmarkt, Erntedankfest und vielen weiteren Attraktionen feierte Wiesbaden das Ende des Sommers sowie den Beginn des Herbstes. Durch das landschaftliche schöne Mittelrheintal, vorbei an Weinbergen und Burgen, entlang des Rheins, steuerten die Hückeswagener Niederlahnstein an. Als Abschluss des ereignisreichen Tages nahmen alle an einem gemeinsamen Abendessen in einem Brauhaus teil.

"Der Dank für diesen schönen Tag gilt Christel Lütgenau für die bewährte Organisation, sowie dem Busunternehmen Ufer für die sichere Heimkehr nach Hückeswagen", berichtet Wedekind.

Quelle: RP
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