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Unterwegs
kfd erkundet an einem Tag Bad Ems und Koblenz

Unterwegs: kfd erkundet an einem Tag Bad Ems und Koblenz
Beeindruckt zeigten sich die Teilnehmer der kfd-Tour vor allem vom Marmorsaal in Bad Ems. FOTO: Monika Lübbert
Hückeswagen. KOBLENZ/HÜCKESWAGEN (büba) Die Katholische Frauengemeinschaft (kfd) verbrachte am Samstag einen Tag an Rhein, Nahe und Mosel. Unter der Leitung von Christel Lütgenau fuhren 50 Teilnehmer vom Brunsbachtal aus mit dem Bus nach Bad Ems und Koblenz.

Bei einer Stadtführung in Bad Ems bekamen die Besucher aus dem Bergischen einen beeindruckenden Einblick in die Bädergeschichte der Stadt, teilte Monika Wedekind von der kfd mit. Von 15 heißen Heilquellen, deren Wasser aus 4000 Metern Tiefe kommt, erhoffen sich die Kurgäste Heilung und Linderung bei Bädern und Trinkkuren. "Jede Quelle hat dabei ihren eigene Charakter und Geschmack", berichtet Wedekind. Die unterschiedlichen mineralischen Zusammensetzungen sollen etwa bei Erkrankungen der Luftwege, Bronchien, des Kehlkopfes, Rachens bis zu Magen- und Darmkatarrhen und einigen Stoffwechselkrankheiten helfen. Das Emser Wasser und die Emser Pastillen werden in alle Welt verschickt. Einer der berühmtesten Kurgäste war Kaiser Wilhelm I., der 20 Jahre lang dort zur Kur war. Das architektonische Schmuckstück von Bad Ems ist das Gebäude, in dem Kur-Café, -Theater, Casino und der Marmorsaal untergebracht sind. Der im Neu-Rokoko gestaltete Saal beeindruckte die Teilnehmer unter anderem durch seine Wandmalereien und den Säulen aus Lahntal-Marmor. Er ist auch noch heute die Bühne für kulturelle Veranstaltungen.

Ein weiterer Besichtigungspunkt war die Orthodoxe Kirche, die wegen der damaligen zahlreichen russischen Gäste errichtet worden war. Mit der Kurwaldbahn, die mit 78 Prozent Steigung die steilste Standseilbahn der Welt ist, ging es anschließend hinauf auf die Bismarckhöhe. Dort konnte sich die Gruppe im Restaurant stärken und wurde nebenbei mit einem tollen Blick auf Bad Ems, das Lahn-Tal und den Taunus belohnt.

Weiter ging's anschließend nach Koblenz, wo die Hückeswagener für einige Stunden die sechs verschiedenen Weihnachtsmärkte mit den vielen kleinen Häuschen in Augenschein nahmen. Die Gruppe verabschiedete sich schließlich von Koblenz mit einem letzten Blick auf das deutsche Eck, wo Mosel und Rhein zusammenfließen, sowie die Festung Ehrenbreitstein.

Quelle: RP
 
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