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Persönlich
Moritz-Nachfolger fürs JuZe arbeitet im Kinderdorf mit

Hückeswagen. HÜCKESWAGEN Gleich an seinem ersten Arbeitstag als Nachfolger von Mario Moritz im Jugendzentrum wurde Yannick Pauly mit 150 Kindern konfrontiert. Die haben ins Kinderdorf vor allem eines mitgebracht: jede Menge Energie. "Das ist doch ein Start nach Maß", sagt der 21-jährige Rader lachend. Er wirkt souverän, wenn er das Ergebnis der Bürgmeisterwahl verkündet oder sich zu einigen Kindern an die Malstation stellt, um ihnen und den Betreuerinnen zur Hand zu gehen.

Das mag auch daran liegen, dass die Jugendarbeit für Pauly nichts grundlegend Neues ist: "Ich habe mit 15 Jahren in Rade bei der Jugendförderung angefangen, habe dort das Skater-Angebot übernommen und war später auch als 450-Euro-Kraft angestellt", erzählt er. Der 21-Jährige ist im fünften Semester seines Bachelor-Studiums der Sozialen Arbeit und will dieses im kommenden Semester abschließen.

Der Kontakt zur Schloss-Stadt ist durch seinen Vorgänger Mario Moritz zustandegekommen, der seit dem 1. August als Sozialarbeiter bei der Stadtverwaltung beschäftigt ist und sich um die Flüchtlinge kümmert (die BM berichtete). "Wir haben uns 2010 beim Zirkuscamp in Radevormwald kennengelernt und seitdem losen Kontakt gehalten", erzählt Pauly. Vor etwa einem Jahr hat er beim Jugendamt in der Nachbarstadt mit einer halben Stelle angefangen. "Doch etwa im April wurde ich angerufen und gefragt, ob ich die vakant werdende Stelle im Jugendzentrum Hückeswagen übernehmen wolle."

Für den 21-Jährigen keine Frage: "Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe. Besonders auch auf die Zusammenarbeit mit dem Jugendamt in Wipperfürth, die ja weiter ausgebaut werden soll." Pauly freut sich aber auch auf die Kontakte mit den Jugendlichen: "Ich will ihr Ansprechpartner sein, Ideen und Anregungen hören und dann nach Möglichkeit umsetzen. Ich bin ein Mensch, der die praktische Arbeit braucht." Wichtig ist dem Rader dabei vor allem auch das große Team des Jugendzentrums: "Das stützt meine Philosophie, dass viele Leute auch viel mehr erreichen können."

Wenn das Kinderdorf am 12. August endet, hat er noch bis Ende August Zeit, sich in die internen Abläufe seiner neuen Arbeit einzuarbeiten. Denn dann geht der Alltag los: "Ab dem 29. August hat das Jugendzentrum wieder zu den normalen Öffnungszeiten geöffnet", bestätigt Pauly. WOLFGANG WEITZDÖRFER

Quelle: RP
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