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Leben & Lernen
Realschule bekommt ein mobiles digitales Klassenzimmer

Leben & Lernen: Realschule bekommt ein mobiles digitales Klassenzimmer
Marco Nassenstein (5. v. l.), Matthias Stendtke (6. v. l), Dietmar Persian (M.), Annette Binder (7. v. r.) von der Schulverwaltung und Christiane Klur (3. v. r.) freuten sich mit den Schülern über die Laptops und den Laptopwagen. FOTO: Jürgen MOll
Hückeswagen. HÜCKESWAGEN (wow) Die Themen IT und Digitalisierung machen vor der Schullandschaft nicht Halt. Das weiß auch die Stadtverwaltung als Schulträger und hatte für entsprechende Anschaffung an der Realschule 10.000 Euro im Haushalt vorgesehen: "Das war natürlich ein Weihnachtsgeschenk, als uns das mitgeteilt wurde", sagte Schulleiterin Christiane Klur jetzt bei der Vorstellung des neuen mobilen Laptopwagens. Darin waren bereits 20 Geräte, die durch die Haushaltsmittel angeschafft werden konnten. Der Wagen selbst wurde durch eine Spende der Firma Pflitsch finanziert. Der schwere Wagen, in dem die Laptops zugeklappt lagern und geladen werden, soll künftig in rund 80 Prozent des Schulgebäudes eingesetzt werden, sagte Klur: "So viel ist in der Schule barrierefrei erreichbar."

Eingerichtet wurden Wagen und Laptops vom Informatiklehrer Marco Nassenstein. "Wichtig war, dass die Laptops sich nach jeder Nutzung in ihren Urzustand versetzen. Das war nicht ganz einfach hinzubekommen", sagte der IT-Experte. In der Hinterwand des Laptopwagens wurde eine Regelsteuerung installiert: "Die ist notwendig, weil die Laptops, wenn sie alle gleichzeitig am Netz hängen, ziemlich viel Strom verbrauchen", sagte Nassenstein. Christiane Klur lobte zudem die Zusammenarbeit mit dem Schulträger und der Firma Pflitsch als Sponsor: "Durch diese unkomplizierte und zukunftsweisende Art der Unterstützung sind wir in Oberberg als moderne Schule durchaus im oberen Mittelfeld dabei." Bürgermeister Dietmar Persian betonte die Bedeutung der neuen Medien im Schulalltag: "Wir müssen die jungen Menschen immer mehr an das Thema heranbringen, denn sie werden das im Beruf später brauchen." Zudem seien sie ständig davon umgeben. "Daher ist es so wichtig, dass sie lernen, sich im Alltag kritisch damit auseinanderzusetzen", betonte der Bürgermeister.

Zu den 20 Laptops sollen noch zehn dazukommen, sagte Klur: "Das werden wir vermutlich im nächsten Haushalt realisieren. Denn dann haben wir ein komplettes mobiles und digitales Klassenzimmer." Mathias Stendtke, Geschäftsführer der Firma Pflitsch, betonte: "Die Schüler, die heute mit den Laptops umgehen, sind die Mitarbeiter in Unternehmen von morgen." Daher sei es im eigenen Interesse der Firma, die Schüler zu fördern.

Quelle: RP
 
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