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Aufruf
Streetworkerinnen bitten um Spenden für Jugendfreizeit

Aufruf: Streetworkerinnen bitten um Spenden für Jugendfreizeit
16 Jugendliche aus dem Oberbergischen Kreis verbrachten im August eine Ferienfreizeit in Italien. Für die nächste Freizeit 2018 in Kroatien werden finanzielle Unterstützer gesucht. FOTO: Göksen
Hückeswagen. HÜCKESWAGEN (büba) Zwei Wochen Urlaub in Italien, und dabei noch Venedig kennengelernt - für 16 Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 21 Jahren aus Hückeswagen, Marienheide und Nümbrecht war die Ferienfreizeit im August ein Höhepunkt. Begleitet worden waren sie dabei von den beiden Streetworkerinnen Asiye Göksen und Michaela Hoffacker. Die beiden wollen auch in Zukunft solche Reisen für Jugendliche anbieten und bitten daher um finanzielle Unterstützung. "Streetworker wie Michaela Hoffacker (Katholischer Verein Heim der offenen Tür in Nümbrecht) und Asiye Göksen (DRK-Kreisverband Kreis) übernehmen im Oberbergischen Kreis wichtige soziale Funktionen und pädagogische Aufgaben", heißt es in einer Pressemitteilung. "Sie erleben es täglich, dass sie wichtige Vertrauenspersonen für Jugendliche sind - besonders dort, wo der Bedarf besonders groß ist."

Damit dieses Vertrauen entstehen und aufrechterhalten werden kann, seien Expertise und Geduld nötig. "Unsere Arbeit mit den Jugendlichen hat nur Bestand durch Kontinuität und stetige Beziehungsarbeit", betont Michaela Hoffacker.

Deshalb bieten die Streetworkerinnen neben der Straßensozialarbeit auch eine jährliche Ferienfreizeit an. War es in diesem Jahr Venetien, soll es im kommenden Sommer nach Kroatien gehen. Für die teilnehmenden Jugendlichen seien solche Fahrten fernab der Alltagsprobleme ein wichtiger Schritt, um mit Hilfe der Betreuer zu sich selbst zu finden und Lösungsstrategien zu entwickeln. Damit die Fahrt, die die beiden Streetworkerinnen in Kooperation mit den Awo-Jugendzentren Marienheide und Engelskirchen-Ründeroth anbieten, stattfinden kann, braucht es jedoch finanzielle Unterstützung. "Das Projekt droht zu scheitern, denn so eine Fahrt kann nur durch Spenden finanziert werden", betont Asiye Göksen, die sich auch um die Jugendlichen in Hückeswagen und Marienheide kümmert. Die Jugendfreizeit sei weit mehr als ein beliebiger Ausflug. "Während dieser Zeit lernen die Jugendlichen ein gemeinschaftliches und soziales Miteinander", betont sie. Darüber hinaus bauten die Jugendlichen Kompetenzen aus, wie Eigenständigkeit, Selbstbewusstsein oder Reflexion des eigenen Handels. Eine wichtige Stütze dabei sind ihnen die beiden Streetworkerinnen, die rund um die Uhr für die Teilnehmer zur Verfügung stehen, um Problemlösungen anzubieten und bei Konflikten unterstützen zu können. "Um die Fahrt zu realisieren, benötigen wir finanzielle Hilfe aus der Bevölkerung, damit die Jugendlichen, die in sozialschwächeren Milieus aufwachsen, die Chance erhalten, mitzufahren", wirbt Michaela Hoffacker.

Spendenkonto des DRK-Kreisverbands bei der Sparkasse Gummersbach-Bergneustadt

IBAN DE 42 3845 0000 0000 1927 40, Verwendungszweck: "Streetwork Freizeit 2018"

Quelle: RP
 
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