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Hückeswagen
Straßweg feiert drei Tage lang mit reichlich Musik und Leckereien

Hückeswagen: Straßweg feiert drei Tage lang mit reichlich Musik und Leckereien
Traditionell beginnt der Festsonntag in Straßweg mit dem musikalischen Frühschoppen. An dem waren gestern gleich fünf Chöre beteiligt. FOTO: Jürgen Moll
Hückeswagen. Seit fast 50 Jahren steht der gesamte Straßweger Außenbezirk für drei Tage im Ausnahmezustand. Die Feuerwehr-Löschgruppe und die Chorgemeinschaft 1888 ziehen ein Sommerfest auf, das sich als Publikumsmagnet für Stadt und Land erweist. In diesem Jahr, wegen des vorgezogenen Altstadtfestes um eine Woche vorverlegt, wurden am vergangenen Wochenende offenbar Rekordzahlen erreicht. Hauptbrandmeister Frank Felbeck, Gruppenführer der Straßweger Einheit, deutete an, dass an den drei Festtagen rund 1000 Besucher in und ans Dorfgemeinschaftshaus gekommen waren. Von Franz Mostert

Das Fest unter den Lichterketten und dem weitgespannten, hellgrünen Lastenfallschirm lief wieder in drei Phasen ab. Beim Fassanstich am Freitagabend dominierte die Feuerwehr, denn gekommen waren auch der Löschzug Stadt und die Löschgruppen Herweg, Holte, Lüdorf und Bergisch Born. Der Samstag erwies sich als "Dorffest". Sänger und Feuerwehrleute schenkten am Theken-Rondell aus, brieten am Grill und schwenkten die Pfannen. Zeitweilig wechselte am Samstag die gesamte Bedienung in Richtung Sänger- und Feuerwehr-Frauen. "Ohne unsere Frauen können wir die Fete überhaupt nicht stemmen", betonte der Vorsitzende des Männerchors, Bernd Hagemann.

Gestern, am dritten Tag, gehörte das Terrain den Sängerinnen und Sängern. Bei der Sänger-Matinee waren neben dem MGV Niederwermelskirchen, dem MGV Niegedacht Herbringhausen und dem Chor der Veranstalter auch rund 60 Frauenstimmen vom Lüttringhauser Frauenchor und vom Frauenchor Remscheid im Dorfsaal zu hören. Ein Höhepunkt dabei war der lange nicht gehörte Meisterchorsatz "Landerkennung" von Edvard Grieg, von den Straßwegern mit Klavierbegleitung ihrer Dirigentin Petra Rützenhoff-Berg vorgetragen.

Der Vorsitzende des Chorverbands Bergisch Land, Remscheid, Hans Günter Rose, zeichnete anschließend den Tenor Rudi Schlockermann für 50-jährige Treue zum Chorgesang mit der Goldenen Nadel des Deutschen Chorverbands aus.

Inzwischen waren Berge von Kuchen und Torten von den Sängerfrauen aufgebaut worden. Zum Abschluss eines rundum gelungenen Sommerfestes durften die Straßweger Kinder auf die Hüpfburg oder zum Ponyreiten. Noch einmal unterstrich Hauptbrandmeister Frank Felbeck die harmonische Zusammenarbeit mit den Sängern: "Der etwaige Überschuss nach drei schönen, aber für uns alle auch anstrengenden Tagen wird redlich durch zwei geteilt.

Quelle: RP
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