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Hückeswagen
Tafel mit kulinarischen Hinweisen am Radweg

Hückeswagen. Die Hückeswagener Gastronomen haben das Schild finanziert, das Radler und Spaziergänger zu ihnen locken soll.

Seit der Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse bis Lennep und Marienheide führt, sind vor allem in der warmen Jahreszeit deutlich mehr Radfahrer zu Besuch in der Schloss-Stadt. Diese bringen mitunter auch Hunger und Durst mit, den sie in der Altstadt und darüber hinaus sehr gut stillen könnten.

"Es ist schon seit einiger Zeit ein dringliches Anliegen der Gastronomen in Hückeswagen, auf ihr Angebot bei der Durchfahrt hinzuweisen", sagte Bürgermeister Dietmar Persian gestern Morgen, als er zusammen mit Vertretern aus der Gastronomie, der Tourismusbeauftragten Heike Rösner und der Gestalterin des Schilds, Birgit Kalt, die neue Hinweistafel am Wupper-Kreisel offiziell präsentierte.

Es ist der zweite Versuch, dort ein solches Schild zu installieren, erklärte Rösner: "Beim ersten Mal hatten sich leider nicht genug Teilnehmer gefunden. Als wir es dann absagen mussten, hatte das jedoch wohl eine Art Anschubeffekt." 16 Teilnehmer taten sich zusammen, um die Finanzierung des Schilds gemeinsam zu stemmen.

Gestaltet wurde es von der Hückeswagenerin Birgit Kalt. "Uns war die Frage wichtig: Wie kann man das Schild möglichst aktuell halten?", sagte die Marketing-Expertin. Die Lösung: "Die Aufkleber sind unter einer Plexiglaswand und können im Fall einer Änderung ausgetauscht werden", erläuterte sie.

Persian war von Geschäftsleuten schon oft zugetragen worden, dass der Radweg dem Einzelhandel zuträglich sei. "Der Wupper-Kreisel ist das Einfallstor zur Stadt", sagte der Bürgermeister. Wert legt er vor allem darauf, dass das Hinweisschild viele Informationen zum Angebot der Gastronomen bietet.

(wow)
 
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