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Hückeswagen
Telefonstörung im StVA - Telekom weist Vorwurf zurück

Hückeswagen. Die Pannen beim Umzug der Nebenstelle des Straßenverkehrsamts (StVA) nehmen kurioser Züge an. Wie berichtet, hatte der Oberbergische Kreis die Wiedereröffnung der Behörde nach einer dreiwöchigen Umzugspause auf vorigen Dienstag, 21. Juni festgesetzt, noch am Vormittag aber die Einweihung auf unbestimmte Zeit verschoben. Der Grund: Das Leitungsnetz sei gestört, einen verbindlichen Termin für die Bereitstellung könne die Telekom nicht nennen, teilte die Pressestelle der Kreisverwaltung mit.

Bei dem Telekommunikationsunternehmen ist man sich jedoch keiner Schuld bewusst. "Der Umzug der Telefonanlage war einvernehmlich mit dem Kunden für den 17. Juni festgelegt worden", erklärt Telekom-Pressesprecherin Pia Hettinger. Die Leitung sei zu diesem Datum freigeschaltet worden und funktioniere seitdem.

Die Hückeswagener Nebenstelle des Straßenverkehrsamts, die jetzt in den Neubau am Etapler Platz umgezogen ist, ist aber nur an drei Tagen in der Woche besetzt - dienstags bis donnerstags. Und der 17. Juni war ein Freitag. Erst am Dienstagmorgen, als bereits die ersten Kunden mit Kennzeichen vor der Tür standen, fiel auf, dass offenbar eine Störung vorliegt. Die Kunden wurden wieder nach Hause geschickt beziehungsweise an die Hauptstelle in Gummersbach-Niederseßmar verwiesen. Die Nebenstelle ist seitdem erneut geschlossen.

Bei der Anfrage bei der Pressestelle der Telekom um eine Auskunft zu diesem Thema hieß es: "Erst durch diese Presseanfrage haben wir überhaupt erfahren, dass es in Hückeswagen ein Problem gibt", sagt Pia Hettinger. Vom Kunden hingegen - also dem Oberbergischen Kreis - sei keine Störungsmeldung erfolgt. Die Telekom schickte daraufhin am Dienstagnachmittag einen Techniker nach Hückeswagen. Der untersuchte die Telefonleitung, die aber habe einwandfrei funktioniert, betonte die Sprecherin

Erst am Mittwochvormittag habe das Unternehmen dann erfahren, dass nicht die Telefonleitung, sondern die DSL-Leitung gestört sei. Daraufhin sei erneut ein Techniker der Telekom zum Etapler Platz geschickt worden. Das Ergebnis: "Nicht die DSL-Leitung, sondern ein privater Router des Kunden ist gestört", erklärte Telekom-Sprecherin Pia Hettinger.

(cor)
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