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Schützenfest Hämmern
Tolles Fest, aber erstmals wird kein Schützenkönig gekrönt

Hückeswagen. HÜCKESWAGEN (rue) Das Fazit klingt positiv: "Rückblickend betrachtet hatten wir ein schönes und auch wirtschaftlich erfolgreiches Fest, auch wenn das Wetter ja teilweise recht durchwachsen war. Vor allem der Sonntag war, angefangen vom Frühkonzert bis hin zum Festzug, sehr gut besucht", berichtet Holger Löhr, Geschäftsführer der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft Hämmern 1883, über das Schützenfest in Hämmern am vergangenen Wochenende.

Das kleine Manko sei allerdings, dass sich erstmals keine Bewerber um die Königswürde gemeldet hatten und die Schützen in Hämmern damit ohne Königspaar ins neue Schützenjahr gehen. Die Bruderschaft wird durch die alte und neue Schülerprinzessin Miriam Karthaus (mit Adjutantin Lea Karthaus) und die neue Prinzessin Franziska Bosbach (mit Adjutantinnen Maike Scheider und Britta Löhr) vertreten. "Außerdem bleibt uns das alte Prinzenpaar auch noch als Bezirksprinzenpaar bis Mai 2016 erhalten", teilt Löhr mit.

Beim Schülerprinzenschießen erschoss sich Miriam Karthaus im 15. Schuss das Krönchen, Clair Hartmann beim 26. Schuss den rechten Flügel und Miriam Karthaus mit dem 37. Schuss den linken Flügel und beim 99. Schuss den Rumpf. Beim Königsschießen holte Holger Löhr mit dem 14. Schuss das Krönchen, Karl Walder mit Versuch 63 den rechten Flügel und Dieter Bosbach mit dem 76. Schuss den linken Flügel. Beim Prinzenschießen landete Lea Karthaus mit dem 14. Schuss den entscheidenden Treffer fürs Krönchen, Katharina Bosbach schaffte im 21. Versuch den rechten Flügel, Maike Scheider mit Schuss 38 den linken Flügel und Franziska Bosbach schließlich mit dem 65. Schuss den Rumpf.

Zusätzlich zu den Majestäten-Schießen hatten die Schützen der Nachbarstadt beim Familienbrunch noch zu einem Pokalschießen der U12-Gruppe eingeladen. "Auch unser Nachwuchs von sechs bis zwölf Jahre durfte dabei einen Holzvogel erlegen - und der Sieger hat den Pokal erhalten", berichtet Holger Löhr. Das Krönchen erschoss sich Jannik Löhr beim dritten Schuss, den rechten Flügel Jonas Steger im sechsten Versuch, Finja Löhr den linken Flügel beim 22. Schuss und Jonas Steger im 61. Schuss den Rumpf, der ihm dann den Pokal einbrachte.

Quelle: RP
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