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Hückeswagen
Umbau der Lkw-Sperre an der A 1 soll Staus verringern

Hückeswagen. Etwa 100 Lastwagen werden täglich an den Lkw-Sperren an der Rheinbrücke zwischen Leverkusen und Köln abgeleitet, die meisten davon an der Industriestraße in Niehl. Nun soll die Anlage versetzt werden, um den Verkehrsfluss zu verbessern. Die Sperre wird laut Landesbetrieb Straßen NRW ein Stück zurückgesetzt. So soll es weniger Staus an der Anlage geben. Von Sebastian Fuhrmann

"Wir konnten die Anlage damals nicht anders planen", sagt Straßen-NRW-Bereichsleiter Rüdiger Herwig. Der Landesbetrieb werde die Maßnahme in den Betriebsferien des Automobilherstellers Ford durchführen, damit möglichst wenige Autofahrer unter den Auswirkungen der Bauarbeiten zu leiden haben. Los geht es am 29. Juli, Ende August soll die Maßnahme beendet sein. An der Industriestraße fahren viele Lkw-Fahrer absichtlich in die Sperre, obwohl sie gar nicht die Rheinbrücke überqueren wollen. Werden sie in der Sperre schließlich abgeleitet, kommen sie schneller auf die A1 in Richtung Koblenz als auf dem vorgesehenen Weg. Die fällige Strafe nehmen die Fahrer in Kauf.

Nach dem Umbau ist diese Abkürzung nicht mehr möglich. Die Zufahrt von der Emdener Straße (Turbokreisel) auf die Industriestraße in Richtung Chorweiler wird geschlossen. Verkehrsteilnehmer können über die Geestemünder Straße auf die Industriestraße in Richtung Norden auffahren.

Auch Mitarbeiter von Ford am Standort Niehl mussten wegen der Lkw-Sperren in der Vergangenheit Umwege in Kauf nehmen. Die direkte Auffahrt auf die A1 in Richtung Dortmund war monatelang nicht möglich. Straßen.NRW machte die Auffahrt dicht, weil sie ansonsten als Schlupfloch für Lkw auf die Brücke gedient hätte. Erst seit Ende Mai, als an der Parallelspur die fünfte Lkw-Sperre in Betrieb ging, ist der kurze Weg für Autofahrer wieder frei.

Quelle: RP
 
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