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Hückeswagen
Verstärkung für die Klingelnberg-Spitze

Hückeswagen: Verstärkung für die Klingelnberg-Spitze
Martin Boelter (54) ist als Chief Operating Officer (COO) Teil der Klingelnberg-Geschäftsführung und dort seit August verantwortlich für die Bereiche Produktion und Logistik. FOTO: Klingelnberg
Hückeswagen. Seit August ist Martin Boelter in der Geschäftsführung der Klingelnberg GmbH für die Bereiche Produktion und Logistik tätig. Effizienz steigern und Synergien verbessern - das sind seine Ziele für das Unternehmen. Von Heike Karsten

Der süddeutsche Dialekt ist nicht zu überhören, auch wenn die berufliche Laufbahn Martin Boelter einmal quer durch Deutschland geführt hat. Geboren wurde der 54-Jährige in Giengen an der Brenz nahe der bayerischen Grenze, nun ist Remscheid seine neue Heimat. Und die Firma Klingelnberg ist seit August der neue Arbeitgeber des Managers. An der Peterstraße bestimmt er als Teil der Geschäftsführung, zuständig für die Bereiche Produktion und Logistik, die Geschicke des Maschinenbauunternehmens.

Die Einarbeitungszeit verlief durchweg positiv. "Es ist schon ein breites Feld, aber ich bin ganz gut gestartet", sagt Martin Boelter im Gespräch mit der BM. Mit seiner Berufserfahrung und dem gesammelten Wissen möchte er seinen Beitrag leisten, damit das größte Unternehmen der Schloss-Stadt nachhaltig erfolgreich ist. "Mein Ziel ist es, die Effizienz zu steigern und Synergien zu verbessern", sagt der Chief Operating Officer (COO). Dazu sollen Klingelnberg und die 2012 übernommene Firma Höfler Maschinenbau GmbH in Ettlingen noch stärker zusammenwachsen.

Das Aufgabengebiet Boelters beschränkt sich jedoch nicht nur auf Hückeswagen. Der Chief Operating Officer (COO) der Klingelnberg- Gruppe pendelt derzeit zwischen der Schloss-Stadt, Ettlingen und Zürich, da er für alle Standorte zuständig ist.

Bis 1989 studierte der neue Geschäftsführer an der Technischen Universität München Maschinenbau. 15 Jahre arbeitete er im Anschluss an sein Studium als Leiter Operations Geschäftseinheit Printmaster bei der Heidelberger Druckmaschinen AG. Es folgten Positionen in der Geschäftsführung der Index-Werke in Esslingen, der DMG Mori AG (früher Gildemeister AG) in Bielefeld und der Sterling SIHI Gruppe.

An seinem neuen Arbeitgeber begeistert ihn besonders die Kombination aus Bodenständigkeit eines traditionellen und in der Region verwurzelten Familienunternehmens, wie auch die Größe des Unternehmens. "Klingelnberg ist kein Riesenkonzern, sondern ein überschaubares Unternehmen, was schnelle Entscheidungen und Gestaltungsspielraum zulässt. Das hat mich gereizt, in diesem Unternehmen mitzuwirken", sagt der 54-Jährige. Besonderes Augenmerk legt Boelter auf die Kundenorientierung, die im gleichen Maße erhalten werden soll.

Martin Boelter zog mit seiner Ehefrau ins Bergische Land. Die drei erwachsenen Kinder des Paares im Alter zwischen 20 und 29 Jahren haben das Elternhaus mittlerweile verlassen. In der neuen Heimat hat sich der Giengener schon gut eingelebt. Hier wären die Menschen nicht weniger herzlich als in Norddeutschland - und denen sage man ja eine gewisse Sturheit und Wortkargheit nach. "Meine Zeit in Schleswig-Holstein war eine gute Vorbereitung auf das Bergische Land", scherzt Boelter.

Quelle: RP
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