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Verkehr in Hückeswagen
Vollsperrung der B 237 ohne Probleme

Verkehr in Hückeswagen: Vollsperrung der B 237 ohne Probleme
Keine Durchfahrt: Weil die Fahrbahn zwischen Kobeshofen und Grunewald zu schmal ist, musste die B 237 während der Fahrbahnsanierung am Wochenende komplett gesperrt werden. FOTO: Nico Hertgen
Hückeswagen. Von Freitag bis Sonntag war die B 237 zwischen Kobeshofen und Grunewald in Hämmern für den Verkehr komplett gesperrt. Da auch das Wetter mitspielte, blieben größere Verzögerungen ebenso aus wie längere Rückstaus. Von Wolfgang Weitzdörfer

Das ganz große Chaos ist ausgeblieben: Am Wochenende war die Hauptverbindungsstrecke zwischen Hückeswagen und Wipperfürth, die B 237, zwischen Kobeshofen und Grunewald in Hämmern komplett gesperrt, da die Fahrbandecke derzeit erneuert wird. Die Kreisstraße 5 in Richtung Posthäuschen und Westhofen konnte allerdings weiter befahren werden, der Verkehr wurde durch eine Ampel an der Abzweigung geregelt. Rückstaus in größerem Umfang blieben ebenso aus wie Verzögerungen bei den Bauarbeiten.

Das bestätigten auch Guido Hochhard, Mitarbeiter der Bauüberwachung des Landesbetriebs Straßenbau Regionalniederlassung Rhein-Berg, und Wolfgang Wardenbach, Bauleiter der ausführenden Baufirma Philipp Kutsch aus Witten. "Es ist alles wunderbar gelaufen, alles, was wir uns vorgenommen haben, klappt auch. Damit wird die Sperrung wohl schon früher als geplant am Sonntagnachmittag aufgehoben werden können", sagte Hochhard, dessen Kollegin am frühen Samstagnachmittag gerade mit zufriedenstellenden Temperaturwerten vom eben aufgetragenen Teer von einer Messung zurückkam. "Diese Baustellen sind natürlich immer sehr witterungsabhängig, so dass man die Dauer nur theoretisch vorhersagen kann. Aber in diesem Fall hat alles wunderbar funktioniert", betonte Hochhard.

Die Vollsperrung war notwendig geworden, weil die Straßenbreite in dem Bereich zwischen Kobeshofen und Grunewald zu gering sei, sagte Wardenbach. "Das ist arbeitsrechtlich festgehalten. Da die Straße nicht breit genug ist, würden die Bauarbeiter teilweise auf der befahrenen Spur stehen und dadurch natürlich stärker gefährdet sein", sagte der Bauleiter. Der Vorteil der Vollsperrung sei zudem, dass so die gesamte Arbeitszeit mit allen vorher und nachher nötigen Arbeitsschritten von rund vier Wochen auf knapp die Hälfte reduziert werden könne, ergänzte Hochhard.

Für die acht Mitarbeiter der Firma Kutsch war die Notwendigkeit, am Wochenende zu arbeiten, durchaus nicht ungewöhnlich. "Das wird heute immer öfter in den Ausschreibungen verlangt", sagte Wardenbach. Grund hierfür ist, die zu erwartenden Störungen für die Autofahrer möglichst gering zu halten. Das habe im Fall dieser Baustelle zwar auch sehr gut funktioniert, sagte der Bauleiter. Er ergänzte jedoch: "Aber es ist für unsere Mitarbeiter schon eine größere Belastung."

Der Abschnitt zwischen Kobeshofen und Grunewald war seit Sonntagnachmittag wieder frei befahrbar, die Arbeiten an der Bundesstraße sollen direkt weitergehen: "Wir werden uns Montag kontinuierlich in Richtung Montanuskreisel vorarbeiten", sagte Wardenbach. Dann aber wieder einspurig und durch eine Ampelführung geregelt.

Quelle: RP
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