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Kommentar
Was ist denn nun mit dem Radweg?

Kommentar. Im Zusammenhang mit der Regionale 2010 kommen immer neue Pläne auf den Tisch, und immer neue Hoffnungen und Erwartungen werden geschürt. Ein Radweg von Hückeswagen nach Wipperfürth, der später weiter führt nach Marienheide auf der einen Seite und nach Bergisch Born auf der anderen – hört sich gut an. Und passt hervorragend zu den Wermelskirchener Plänen eines Radweges auf der alten Balkan-Express-Trasse zwischen Bergisch Born und Burscheid. Irgendwann von Hückeswagen bis nach Marienheide oder bis nach Burscheid radeln, ohne auch nur einem Auto zu begegnen? Ist doch herrlich! Noch herrlicher wäre es allerdings, wenn große Pläne langsam wenigstens mal im Kleinen realisiert würden. Der Radweg zwischen Hückeswagen und Wipperfürth sollte eigentlich schon fertig sein, war dann aber in den November verschoben worden. Bis entdeckt wurde, dass im November mit Wintereinbrüchen zu rechnen ist. Das Leben ist doch voller Überraschungen! Zumindest wurde so begründet, dass Baubeginn erst 2010 sein wird. Tatsächlich dürfte die Verzögerung eher daran liegen, dass der mehrfach angekündigte Bewilligungsbescheid der Bezirksregierung auf einem anscheinend sehr langen Postweg unterwegs ist. Ist ja auch nicht weiter schlimm, wenn auch ein bisschen schade nach all den frohgemuten, indes doch etwas voreiligen Ankündigungen. Wirklich schlimm wäre es, wenn aufgeschoben auch aufgehoben hieße und Träume vom regionalen Radweg letztlich platzen wie Seifenblasen. Die Erwartungen sind lange geschürt worden und entsprechend hoch gesteckt. Wenn's Anfang 2010 wieder nichts wird mit dem Baubeginn, geraten die Planer der Regionale-2010(!)-Projekte und ihre Propagandisten vor Ort langsam in Erklärungsnot. Dann sollten sie sich allerdings Besseres einfallen lassen als potenzielle Witterungsunbilden im Winter. Veräppeln können wir uns alleine. Von Brigitte Neuschäfer
Quelle: RP
 
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