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Hückeswagen
Weichen für die Zukunft der Schullandschaft sind gestellt

Hückeswagen. Ende September endete die Diskussion um die künftigen Schulstandorte; dazu fasste der Rat einen Grundsatz-Beschluss. Nötig geworden war der, nachdem im Frühjahr 2014 die Sekundarschule gescheitert war und Verwaltung und Politik sich für eine Stärkung von Haupt- und Realschule ausgesprochen hatten.

Diese beiden Schulformen sollen nun in einigen Jahren im jetzigen Gebäude der Montanusschule an der Weststraße untergebracht werden; heißt: Die Realschule muss ihren Standort an der Kölner Straße verlassen.

Mit großer Mehrheit und nur gegen die Stimmen der FDP entschied sich der Stadtrat für diese Variante von insgesamt fünf. Trotz des Umzugs wird die Realschule konzeptionell und pädagogisch aber eigenständig bleiben.

Im Vorfeld der Ratssitzung hatten Realschüler und ihre Eltern am Schloss dafür demonstriert, dass die Realschule an der Kölner Straße bleiben soll. Doch letztlich ohne Erfolg.

In das dann frei werdende Gebäude soll in voraussichtlich sechs oder sieben Jahren die Löwen-Grundschule einziehen, womit der Grundschulverbund endlich an einem Standort vereint wäre. Das schnelle Zusammenwachsen fordern Schulleitung und Eltern schon seit dem Start des Verbunds aus Katholischer und Gemeinschafts-Grundschule im August 2013. Die Grundschulgebäude an der unteren Kölner Straße will die Stadt nach derzeitigem Stand der Dinge verkaufen oder selbst anderweitig nutzen.

Der Grundsatzbeschluss war nötig, weil die Stadt Klarheit haben muss, in welche Schul-Standorte sie bei rückläufigen Schülerzahlen noch investiert. Es geht um Millionen, die gebraucht werden, um die verbleibenden Schul-Standorte für die neuen Bedürfnisse auszubauen.

(büba)
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