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Hückeswagen
Wenn Erwachsene wieder zu Spielkindern werden

Hückeswagen: Wenn Erwachsene wieder zu Spielkindern werden
Da ist Geschicklichkeit gefragt: Björn Liewert, Meike Liewert und die beiden Kinder Mia (8) und Fynn (4/v.l.) spielen "Quack Quack". FOTO: jürgen moll
Hückeswagen. Etwa 300 Besucher testeten am Sonntag bei der fünften Spielemesse im Kolpinghaus die neusten Brett-, Karten- und Geschicklichkeitsspiele. Von Cristina Segovia-Buendia

Spielwarenhändler Uwe Heinhaus hatte am Sonntagnachmittag wieder einiges aufgefahren: Etwa 30 Spiele standen im Saal des Kolpinghauses parat und mit ihnen wieder ausgebildete Spielescouts, die die Besucher anleiteten und mit den Regeln vertraut machten.

"Gesellschaftsspiele sind weiter im Trend", sagte Heinhaus. Besonders Kinderspiele schienen an diesem nasskalten Nachmittag - übrigens das beste Wetter für einen ausgiebigen Spielenachmittag - sehr beliebt zu sein. Ob Konzentrations- oder Strategiespiele, bei denen Wissen oder Fähigkeiten trainiert und gefördert werden, stehen aktuell hoch im Kurs. Aber der Spaß darf dabei nicht zur kurz kommen, wie etwa bei den Actionspielen "Quack, Quack" oder "Scheiß drauf". Während die einen versuchten, Metallkügelchen mit einer Ente an einem Kopfband zu angeln, trugen die anderen beim Kartenspiel kleine Kothäufchen aus Plastik auf dem Kopf und setzten dabei ein undurchdringliches Pokerface auf. "Das macht richtig viel Spaß", sagte denn auch Pascal. Unter den Favoriten des Achtjährigen befanden sich das Kothäufchen-Spiel und ein politisches Mensch-ärger-dich-nicht, das er mit Jonas (6) und Lynn (5) testete. "Das ist wirklich super hier, und bei diesem Herbstwetter kommt man gerne, um die neusten Spiele auszuprobieren", sagte Andrea Jörrens. In ihrer Familie werde regelmäßig gespielt, berichtete die 42-Jährige. Auch im Kolpinghaus saß sie mit ihrem Bruder und ihrer Nichte zusammen. Die sechsjährige Leia hatte dabei ebenfalls viel Spaß: "Ich spiele zuhause sehr gerne."

Jochen (52) und Maria Dirschka (51) sind Spielefans, Mitglieder der Kolpingsfamilie und hatten sich als Spielescouts zur Verfügung gestellt. "Ich finde die Messe klasse, weil man sich hier neue Anregungen holen und die Spiele im Vorfeld ausprobieren kann", sagte die 51-Jährige. Als Veranstalter lobte auch Heinz Pohl, Pressewart im Kolping-Vorstand, die Messe: "Das ist eine schöne Geschichte. Es passt in die dunkle Jahreszeit und lockt auch immer viele neue Gesichter zu uns."

Heinz Brenczek von der Spielefirma Simba-Dickie zeigte sich angetan von der Spielemesse in der Schloss-Stadt: "Die Atmosphäre ist sehr gut, und wie man sieht, sind alle Tische voll."

Der Umsatz in der Spielwarenbranche steige nun mit dem Weihnachtsgeschäft. Die Messe sei daher eine gute Gelegenheit für den Endverbraucher, sich Inspirationen für die Geschenke unterm Tannenbaum zu holen.

Quelle: RP
 
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