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Hückeswagen
Wipperfürther Zentrum wird ab März wieder zur Baustelle

Hückeswagen: Wipperfürther Zentrum wird ab März wieder zur Baustelle
Nachdem ab März vorigen Jahres in mehrmonatigen Arbeiten der Kanal der Unteren Straße saniert worden war, steht jetzt die gestalterische Veränderung an. Auch dafür gibt's im Wipperfürther Zentrum wieder Sperrungen. FOTO: Büba (Archiv)
Hückeswagen. Nach der Kanalsanierung in 2015 wird die Untere Straße nun neu gestaltet. Die Hochstraße bekommt einen neuen Kanal. Von Michael Lenzen

Zum Weihnachtsgeschäft war die Wipperfürther Innenstadt baustellenfrei, die Kanalarbeiten in der Unteren Straße beendet und die Bahnstraße, im Bereich des Rewe-Markts, nach dem Integrierten Handlungskonzept Innenstadt umgebaut. Dort kann sich jeder nun anschauen, nach welchem Muster die anderen Einkaufsstraßen in der Innenstadt gestaltet werden.

Im März wird es, wenn das Wetter mitspielt, mit den Bauarbeiten weitergehen. Die Untere Straße wird dann im ersten Bauabschnitt von der Lüdenscheider Straße bis zur Dr.-Eugen-Kersting-Straße (Obst Höfer) neu gestaltet. In der zweiten Phase soll dann der restliche Bereich bis zur Ellers Ecke umgebaut werden. Es wird neues Pflaster verlegt, die nach der Kanalsanierung nur provisorisch aufgebrachte Asphaltdecke wird erneuert und auf gleicher Höhe mit dem neuen Pflaster aufgetragen, so das eine barrierefreie Überquerung der Straße möglich wird. "Der Bauablauf wird ebenso erfolgen wie bei den Kanalarbeiten", sagt City-Managerin Mery Kausemann.

Doch diesmal werde es vermutlich länger dauern, da das Pflaster bis in jeden Haus- und Geschäftseingang gelegt werde und zahlreiche Anpassungsarbeiten erforderlich seien. Schließlich sollten möglichst viele Geschäfte auch barrierefrei erreicht werden können. Die Erreichbarkeit der Geschäfte und Häuser sicherzustellen und die Kommunikation mit den Anliegern sei ein wichtiger Aspekt, der auch in der Ausschreibung ausdrücklich berücksichtigt sei. Ziel ist es, dass der Umbau der Unteren Straße bis Ende des Jahres abgeschlossen ist.

Der Verkehr soll während der Bauarbeiten genauso umgeleitet werden wie bei den Kanalarbeiten. Zumindest aus Richtung Surgères-Platz (Busbahnhof) und Lüdenscheider Straße ist das möglich - über Gartenstraße und Nordtagente. Aus Richtung Gladbacher Straße und aus Hückeswagen wird es ebenfalls eine geänderte Verkehrsführung geben, denn sobald wie möglich soll mit den Kanalarbeiten in der Hochstraße begonnen werden. Los geht's in der ersten Sanierungsphase vom Kölner-Tor-Platz bis zur Bahnstraße, im zweiten Abschnitt soll der Kanal bis zur Ellers Ecke erneuert werden.

Auch diese Arbeiten sollten bis Ende 2016 abgeschlossen sein. Der weitere Bereich werde im ersten Halbjahr 2017 in Angriff genommen. Zum Stadtjubiläum im Sommer nächsten Jahres - die Hansestadt feiert ihr 800-jähriges Bestehen - werde es keine Baustelle in der Innenstadt geben, betont Mery Kausemann.

"Der Kanalbau hat nichts mit dem Innenstadtkonzept zu tun und wird auch nicht vom Land gefördert", stellt die City-Managerin klar. Die Stadt saniere den Kanal im Zuge der anstehenden Umbaumaßnahmen, weil eine Sanierung über kurz oder lang erforderlich gewesen wäre und es keinen Sinn mache, erst die Innenstadt umzugestalten und wenige Jahre später alles wieder aufzureißen und den Kanal zu erneuern. Auch die Abläufe bei den Arbeiten und die Planungen seien unterschiedlich, so dass es erforderlich sei, die Arbeiten getrennt durchzuführen.

Mery Kausemann: "Es wird sicher wieder eine schwere Zeit für den Einzelhandel." Mit verschiedenen Aktionen wolle man jedoch die Kunden auch während der Umbauarbeiten motivieren, weiter in der Innenstadt einzukaufen. Parkplätze gebe es genug, zumal die Stadt den Radium-Parkplatz gekauft habe.

Quelle: RP
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