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Hückeswagen
Zu wenig Restbreite - Rechtsparkern drohen Knöllchen

Hückeswagen: Zu wenig Restbreite - Rechtsparkern drohen Knöllchen
Die Fahrer der rechts abgestellten Autos auf dem Parkplatz zwischen dem Schwarzen Weg und der Alten Ladestraße müssen mit Knöllchen rechnen, denn dort ist das Parken nicht erlaubt. Zum einen fehlt die entsprechende Markierung, zum anderen ist es dort nicht breit genug. FOTO: St. Büllesbach
Hückeswagen. Es ist momentan nicht wirklich leicht, in der Innenstadt einen Parkplatz zu finden. Die Großbaustelle am Etapler Platz hat in den vergangenen Monaten dafür gesorgt, dass die Zahl der Parkplätze deutlich eingeschränkt war. Und selbst jetzt nach der Fertigstellung des Neubaus und der Eröffnung der Geschäfte hat sich die Lage nicht wirklich entspannt, denn zurzeit wird an der Umgestaltung des Eingangsbereichs des Rewe-Markts und der Zusammenfügung der Tiefgaragen unter dem Neubau und dem Supermarkt gearbeitet. Durch die Kirmes fielen zudem über das vorige Wochenende sämtliche Parkplätze am Bahnhofs- und Etapler Platz weg. Von Stephan Büllesbach

Eine Möglichkeit, relativ nahe am Zentrum zu parken, ist der Parkplatz zwischen dem Schwarzen Weg und der Alten Ladestraße. Doch auch dort ist es fast täglich eng - die Parkplätze sind schnell besetzt, so dass manche Autofahrer verkehrswidrig parken. Das tun diejenigen, die ihre Wagen parallel zur Lärmschutzwand abstellen, wie Michael Kirch, der zuständige Fachbereichsleiter der Stadtverwaltung, auf Anfrage unserer Redaktion bestätigte.

Wer auf den langgezogenen Parkplatz fährt, findet links zwei Reihen schräg angeordneter sowie auf der rechten Seite hintereinander angeordnete Parkbuchten vor. Anders verhält sich das auf der gegenüberliegenden Seite, auf der nicht am Rand geparkt werden darf. "Unser Streifendienst hat einmal die Restbreite ausgemessen", sagt Kirch. Auf der Seite zur Alten Ladestraße hin sei das grenzwertig. So muss für ein ausparkendes Auto eine Restbreite der Fahrbahn von mindestens 3,50 Meter vorhanden sein, das ist auf dieser Seite jedoch nicht gegeben. Kirch spricht von maximal 2,50 Meter zwischen einem in einer schräg angelegten Parkbucht parkenden Auto und einem quer zur Lärmschutzwand abgestellten Fahrzeug. Da wird das Ausparken mitunter schwierig.

Kirch kommt daher zu der Feststellung: "Normalerweise dürften die Autos dort gar nicht stehen." Und er betont: "Wer dennoch da parkt, muss mit verkehrsrechtlichen Maßnahmen rechnen." Im Klartext: Es könnte Knöllchen geben. Der Fachbereichsleiter relativiert jedoch: "Wir werden die Situation im Auge behalten, haben aber zurzeit kaum das Personal dafür."

Wie so viele Autofahrer richtet auch er sein Augenmerk auf den November. Dann nämlich soll die Tiefgarage unter dem Etapler Platz freigegeben werden - 60 Plätze stehen Mietern, die restlichen etwa 80 den Kunden der Geschäfte zur Verfügung. Kirch: "Dann dürfte sich die Lage entspannen." Der Investor des Neubaus, Michael Schommer, hat in einem früheren Gespräch mit der BM zwar eine frühere Teilöffnung ins Gespräch gebracht. Noch ist diese aber nicht spruchreif.

Quelle: RP
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