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Hückeswagen
Zufriedenheit auch am Radevormwalder Standort

Hückeswagen. Die Sorge um die Zukunft des Radevormwalder Teilstandorts der Förderschule Nordkreis, die Armin-Maiwald-Schule, hat in den vergangenen Wochen zu einigen Aktivitäten geführt. Von Wolfgang Scholl

So hat der Radevormwalder Schulausschussvorsitzende Thomas Lorenz Sitzungen von Klassenpflegschaften besucht und die Wünsche der Eltern aufgenommen. "Wichtiges Ergebnis für uns ist, dass das pädagogische Konzept des Radevormwalder Standorts erhalten bleibt und die Lehrer dies auch umsetzen dürfen", sagt Lorenz. Darüber habe es auch einvernehmliche Gespräche gegeben. Die Sorge, dass schleichend ein anderes Konzept kommt, sei erst einmal ausgeräumt.

Zur neuen Schulpflegschaftsvorsitzenden ist inzwischen Kerstin Stennmanns aus der Nachbarstadt gewählt worden. "Es war sehr wichtig, dass sich die Radevormwalder in den Gremien positioniert haben", sagt Stennmanns, die diese Aufgabe seit dem vergangenen Jahr auch an der Armin-Maiwald-Schule innehatte. Sie lobt zudem Rades Bürgermeister Johannes Mans und Schulamtsleiter Sönke Eichner, die sich für die Verwaltung eingebracht hatten. "Wichtig war, dass der Bürgermeister sehr dahinter her war, dass es in der neu gegründeten Schule läuft", sagt Stennmanns.

"Das Interesse unserer Stadt an der Zukunft der Förderschule hat auch die Hückeswagener beeindruckt", sagt Kerstin Stennmanns. Sie berichtet davon, dass die Bergerhofer Schule auch in anderen Kommunen wahrgenommen wird. So gebe es Anfragen für Schülern aus Beyenburg, Remscheid oder Ennepetal. "Mir zeigt das, dass unser pädagogisches Konzept gut ist", sagt die Schulpflegschaftsvorsitzende.

Positiv stimmt sie, dass der Rader Schulstandort bei dem Wunsch nach mehr Musik im Unterricht gehört worden ist. So plant etwa ein Musikschullehrer aus Hückeswagen, eine AG in Rade zu gründen. Jetzt ist der Förderverein dabei, die finanzielle Seite zu untersuchen. Ganz ohne Elternbeitrag werde das wohl nicht möglich sein, sagt Stennmanns. Sie sieht den Schulstandort bei diesem Thema aber auf einem guten Weg. Schlagzeug, Gitarre und Klavier könnten in den Unterricht aufgenommen werden.

Ihr erstes Fazit: "Einiges konnte angestoßen werden, diese Ideen müssen jetzt in den Schulalltag eingebracht werden."

Quelle: RP
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