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Biesenbachs Masterplan (ende)
Zurück zu einem Wir-Gefühl

Hückeswagen. Hückeswagen (büba) Eine wichtige Voraussetzung, damit ein Masterplan für die Zukunft Hückeswagens aufgestellt und in die Realität umgesetzt werden kann, ist das gemeinsame Gespräch aller Beteiligten. So fordert der Hückeswagner CDU-Landtagsabgeordnete Peter Biesenbach, dass die Stadt alle betroffenen Gruppen mit ins Boot holt. Daran habe es in der jüngsten Vergangenheit teils gehapert. Als Beispiele nennt er die Demonstrationen gegen die Steuererhöhungen, die Verlagerung der Realschule in einigen Jahren in das Hauptschulgebäude und für den Erhalt der Brücke im vorigen Jahr. "Da ist im Vorfeld zu wenig miteinander gesprochen worden", meint der Politiker.

Die Menschen seien in den vergangenen Jahren aber selbstbewusster geworden. "Der Masterplan kann daher nur etwas werden, wenn alle beteiligt werden", betont er. Damit schließt er neben der Verwaltung und der Politik vor allem die Hückeswagener, aber auch die betroffenen Gruppen wie Handel, Unternehmer, Senioren und Familien ein. Auch sollten zu bestimmten Themenbereichen die entsprechenden Fachleute dazu geholt werden. Er verweist etwa auf die Bertelsmann-Stiftung, die sich bereits der "Stadt der Zukunft" angenommen hat. Auch Vertreter von kommunalen Spitzenverbänden wie der Kreisverwaltung könnten zu bestimmten Problemen Stellung nehmen und Lösungsvorschläge anbieten.

Sogar in den Nachbarstädten seien passende Fachleute zu finden - so könnte "aktiv55plus" aus Rade etwas zum Thema Senioren berichten. "Überhaupt sollte man Netzwerk-Arbeiten nutzen", fordert der Landtagsabgeordnete. Zudem sollte der Masterplan nicht nur einmalig aufgestellt, sondern ständig fortgeschrieben werden. Aber über allem stehe das gemeinsame Kommunizieren. Denn das hätte den Nebeneffekt, dass das Miteinander auch wieder besser funktioniere. Er bedauert: "Wir hatten in Hückeswagen mal ein tolles Wir-Gefühl, aber das ist momentan nicht da."

Quelle: RP
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