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Hückeswagen
Zwei Ausschüsse beraten am Beverdamm über Umbau der K 5

Hückeswagen: Zwei Ausschüsse beraten am Beverdamm über Umbau der K 5
Im Bereich des Biker-Treffs am Beverdamm soll die K 5 im kommenden Jahr erneuert werden. FOTO: BÜBA
Hückeswagen. Die Kommunalpolitiker wollen sich ein eigenes Bild von den Plänen des Kreises machen. Der Biker-Treff soll erhalten werden. Von Brigitte Neuschäfer

Wie stellt sich der Oberbergische Kreis den Umbau der Kreisstraße 5 am Beverdamm vor? Was soll in diesem Zusammenhang aus dem Biker-Treff am Fahrbahnrand werden, wo schon seit vielen Jahren an heißen Sommertagen hunderte von Kradfahrern aus der ganzen Region ihre Maschinen abstellen, um mit anderen Motorrad-Liebhabern zu fachsimpeln oder einfach nur mal eine Pause einzulegen auf ihrer Tour durchs Bergische Land? Und was passiert künftig mit den beiden Imbiss-Wagen dort, die das einzige gastronomische Angebot für Biker und Badegäste auf dieser Seite der Talsperre darstellen?

Von den Plänen des Kreises wollen sich die Hückeswagener Kommunalpolitiker ein eigenes Bild machen - und möglichst dabei auch ein Wörtchen mitreden. Denn letztlich hat sich der Biker-Treff zu einer touristischen Attraktion in Hückeswagen entwickelt und damit auch zu einem Wirtschaftsfaktor für die Stadt. Der soll in jedem Fall erhalten bleiben.

Gelegenheit, Einfluss auf die Entscheidungen des Kreises zur K 5 zu nehmen, wird nun am 8. März bestehen. Dann kommen die Mitglieder des Kreisbauausschusses und die des Hückeswagener Planungsausschusses zu einer gemeinsamen Sitzung zusammen, in der die Neugestaltung der Kreisstraße am Beverdamm im Mittelpunkt stehen wird. Die Stadt hatte auf Drängen der örtlichen Politiker bei der Kreisverwaltung um diese gemeinsame Sitzung gebeten - "in der Hoffnung, dann auch zu einer gemeinsamen Lösung zu finden", wie Bauamtsleiter Andreas Schröder jetzt im Planungsausschuss sagte. Der Kreis folgte der Bitte - er will die Sitzung in Hückeswagen mit einem Ortstermin am Beverdamm verbinden. Anfang März dürfte dort indes noch nicht mit großem Andrang von Motorradfahrern zu rechnen sein.

Den Beschluss zum Umbau der Straße wird allerdings der Kreis letzten Endes alleine treffen müssen, denn die K 5 fällt in seinen Zuständigkeitsbereich. Er muss den Umbau auch aus seinem Haushalt bezahlen. 180.000 Euro sind dafür im Haushaltsentwurf für das kommende Jahr eingeplant. Gefragt ist aber auch die Verwaltung der Stadt, denn nur über eine Bauleitplanung, die sie in die Wege leiten müsste, kann der Standort für die Verkaufsstände dort auch tatsächlich gesichert werden.

An einer solchen Sicherung ist zumindest der CDU gelegen, wie ihr Fraktionsvorsitzender Christian Schütte jetzt im Planungsausschuss deutlich unterstrich: "Aus Hückeswagener Sicht sollte das gastronomische Angebot dort unbedingt erhalten bleiben."

Das sehen auch die Sozialdemokraten so, wie Horst Fink mit Hinweis auf die von vielen Hückeswagenern im Sommerhalbjahr genutzte Badestelle direkt am Damm und angrenzend an die K 5 deutlich machte. Zu den vom Wupperverband offiziell ausgewiesenen Badestellen an der Bever gehört sie zwar nicht, inoffiziell genutzt wird sie dennoch rege. Und das soll, zumindest aus Finks Sicht, auch in Zukunft so bleiben.

Quelle: RP
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