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Hünxe
Gewaltverbrechen: Aufklärungsquote in Hünxe bei 100 Prozent

Hünxe: Gewaltverbrechen: Aufklärungsquote in Hünxe bei 100 Prozent
Sicherheitsgespräch im Hünxer Rathaus: (von links) Klaus Herbst, Klaus Stratenwerth, Dirk Buschmann, Dr. Müller und Utz Schmidt. FOTO: ots
Hünxe. Die Kriminalitätsentwicklung in Hünxe ist rückläufig. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (Januar bis November) sind die Fallzahlen deutlich gesunken. Zudem ist die Aufklärungsquote deutlich angestiegen.

Das machten gestern Landrat Dr. Ansgar Müller, Bürgermeister Dirk Buschmann, Geschäftsbereichsleiter Klaus Stratenwerth, Leitender Polizeidirektor Utz Schmidt sowie der Leiter der Polizeiwache Hünxe, Polizeihauptkommissar Klaus Herbst, bei einem Gespräch im Hünxer Rathaus deutlich. Ziel des Treffens war es, sich mit allen Beteiligten über die allgemeine Sicherheitslage auszutauschen. Die höchsten Fallzahlen in Hünxe liegen bei den Betrugsdelikten (196 Fälle), die niedrigsten im Bereich der Gewaltkriminalität (9 Fälle). Bei Gewaltdelikten verzeichnet Hünxe eine Aufklärungsquote von 100 Prozent. Bei den Wohnungseinbruchsdiebstählen ist entgegen dem Landestrend ein Rückgang von 53 auf 43 zu verzeichnen - mit einer gestiegenen Aufklärungsquote. Der Landrat wies nochmals daraufhin, dass Einbrüche bereits durch wenige zusätzliche Sicherungen verhindert werden können. Über die Möglichkeiten von technischen Sicherungen informiert das Kriminalkommissariat Vorbeugung. Auch ein gutes Nachbarschaftsverhältnis könne dazu beitragen, dass potenzielle Täter nach Wohnungs- und Auto-Einbrüchen frühzeitig erkannt werden können. Verdächtige Vorfälle sollten sofort der Polizei über den Notruf 110 gemeldet werden.

Ein weiterer Themenschwerpunkt war die Entwicklung der Verkehrsunfälle in der Gemeinde. Die Gesamtzahl der Unfälle stieg von 339 auf 377, die Zahl der Unfälle mit Verletzten kletterte im Bereich Hünxe von 35 auf 44. Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Kindern ist um ein Drittel gesunken. Die Anzahl der verunglückten Fußgänger blieb konstant niedrig. Bürgermeister Buschmann bat trotz der niedrigen Zahlen um regelmäßige präventive Kontrollen an den Straßen der Gemeinde. Die Lage in den kommunalen Asylbewerber- und Flüchtlingsheimen war ebenfalls Thema. In Hünxe gibt es derzeit elf kommunale Unterkünfte mit einer Maximalbelegung von 265 Personen. Alle Beteiligten begrüßten die Zusammenarbeit zwischen Kommune und Kreispolizeibehörde als wesentlichen Baustein für die Sicherheit in Hünxe.

Quelle: RP
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