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Hünxe/Schermbeck
Hoffnung für Hängebrücke?

Hünxe/Schermbeck. Eine Zeit war es ruhig um die Hängebrücke zwischen Damm und dem Hünxer Ortsteil Gartrop. Jetzt wurde das Projekt vom Dammer Turmvereinsvorsitzenden Ernst-Hermann Göbel wieder in Erinnerung gerufen.

Der Turmverein hatte das Projekt im vergangenen Jahr vorgestellt. Als Grundstückseigentümer Widerstand anmeldeten, schien die Idee zu platzen. Der Vorstand des Vereins um Vorsitzenden Ernst Hermann Göbel hat seither versucht, den Brückentraum doch Wirklichkeit werden zu lassen. Da jetzt die Vertreter der Leader-Region zur Anmeldung von Projekten aufriefen, meldete sich Göbel. Er berichtete über Gespräche mit dem Landschaftsverband Rheinland und Vertretern des Kreises. Beide hätten sich positiv geäußert. Gespräche mit dem Regionalverband Ruhrgebiet sollen geführt werden. Ob es gelingt, die Grundstückseigentümer zu bewegen, die Zuwegung zur Brücke auf der Dammer Seite zu geben, ist noch offen. Für den Fall einer Ablehnung wird der Turmverein auf eine alte Wegeführung der Gemeinde zurückgreifen, um die Landpartien in der Lippeaue zu erreichen, die dem Nabu und NRW gehören. Durch die Reaktivierung einer alten Wegeführung könnte dieses Problem laut Göbel beseitigt werden.

Problem: Man kann laut Göbel keine Genehmigungsanträge stellen ohne einen Nachweis über die Folgekosten-Finanzierung. In den ersten vier bis sechs Jahren geht der Verein von Folgekosten in Höhe von rund 4000 Euro aus. Hünxe und Schermbeck könnten sich den Betrag teilen. Laut Bürgermeister Mike Rexforth könnte geprüft werden, ob das Projekt als Leader-Projekt eingereicht werden kann, das unter dem Motto "Brücken bauen" steht.

(hs)
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