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Hünxe
Hünxe bald auf der Datenautobahn

Hünxe: Hünxe bald auf der Datenautobahn
Vertragsunterzeichnung (vorn von links): Dr. Ansgar Müller, Gerda Meppelink, Hermann Hansen, (hinten von links) Prokurist Michael Häsel und Ingo Teimann. FOTO: Heiko Kempken
Hünxe. Vertragsunterzeichnung für Ausbau des Glasfasernetzes. Ziel ist, zunächst 40 Prozent der Haushalte erreichen. Von Peter Neier

Die "Eheschließung" erfolgte standesgemäß im Trauzimmer. Gemeinsam mit Landrat Dr. Ansgar Müller und Bürgermeister Hermann Hansen vereinbarten Vertreter der Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser (DG) gestern die rahmenrechtlichen Vereinbarungen für den Glasfaserausbau in der Gemeinde Hünxe. Vorgesehen ist der Start zunächst im Kerngebiet Hünxe sowie in den Ortsteilen Drevenack und Krudenburg.

DG mit Hauptsitz in Borken investiert in der Region stark in den Ausbau moderner Glasfasernetze und realisiert als Netzbetreiber die Breitbandversorgung von Privathaushalten und Gewerbegebieten, auch in ländlich strukturierten Regionen. Für die Gemeinde Hünxe bedeutet die Kooperation mit DG einen Schritt in Richtung Zukunft im Hinblick auf die stabile und schnelle Datenanbindung und alle Möglichkeiten der Digitalisierung. Das betonten auch die Vertragspartner. Die Verfügbarkeit schneller und zukunftsgeeigneter Datenleitungen entscheide gleichermaßen über die Attraktivität als Wirtschaftsstandort und die Bewertung der Wohn- und Lebensqualität.

Im Kreis Wesel wurden bereits einige Projekte des Investors Deutsche Glasfaser realisiert, zum Beispiel in Hamminkeln, Dingden, Loikum und Wertherbruch. Weitere Gebiete, etwa in Schermbeck, befinden sich in der Feinplanung.

"Wir freuen uns, mit der Gemeinde Hünxe ein weiteres Ausbauprojekt zu planen", so Gerda Meppelink, Unternehmenssprecherin. Für eine Marketingkampagne ("40 Prozent der Haushalte möchten wir erreichen") gehe man jetzt in den Ort, um die Bürger zu informieren. Der Vertrag über das Wegenutzungsrecht laufe über 30 Jahre. In einem zweiten Schritt, so Ingo Teimann, zuständig für die Glasfaser-Gebietsentwicklung, sollen dann auch die Ortsbauernschaften und anderen Siedlungsgebiete bedient werden - alles in Absprache mit Verwaltung, Politik und der Bürgerschaft.

"Glasfaser bis in die Wohnung zu bringen, ist zukunftsfähig. Wir sind froh, ein Unternehmen zu haben, das hier investiert und den Markt durchschüttelt. Die Voraussetzungen sind gegeben, wir treffen den Nerv der Bevölkerung", meinte Landrat Dr. Ansgar Müller.

Auch Bürgermeister Hermann Hansen lobte: "Wir haben den richtigen Vertragspartner, ein Unternehmen mit Know how und Kreativität." Seit 30 Jahren habe er Grundstücksgeschäfte gemacht und mit großen Unternehmen gearbeitet. "Da gab es auch andere Erfahrungen." Und: "Unsere Gemeindewerke werden das Projekt unterstützen und bestimmt auch mein künftiger Nachfolger im Amt, Dirk Buschmann, der ist IT-ler."

Quelle: RP
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