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Hünxe/Schermbeck
Leader-Projekte "Brücken bauen": 2,7 Millionen Euro im Topf

Hünxe/Schermbeck. Bei "Wassererlebnis" geht es darum, die drei Flüsse der Region mit den übrigen Gewässern zu vernetzen.

40 Besucher aus Hamminkeln, Hünxe, Schermbeck, Voerde und Wesel hat Schermbecks Bürgermeister Mike Rexforth zur Auftaktveranstaltung der Leader-Region Lippe-Issel-Niederrhein (LIN) 2014 bis 2020 begrüßt. Das Leitthema: Brücken bauen. Förderfähig sind Projekte besonders, wenn sie mehrere Kommunen betreffen.

Für die neue Förderperiode beträgt das Budget der LIN 2,7 Millionen Euro. Inklusive des noch zu leistenden Eigenanteils können also fast vier Millionen Euro für Projekte in die Region fließen.

Als Beispiele für Anträge stellte Schermbecks Wirtschaftförderer Friedhelm Koch sieben Projekte vor. Das Nachbarschaftsprojekt, vor einem Jahrzehnt in Schermbeck begonnen, soll weiterentwickelt werden. Im Projekt "Neue Wildnis Dämmerwald", für das Schermbeck nicht mal den Eigenanteil übernehmen muss, sieht Koch "ein Highlight für die Entwicklung Schermbecks". Im Projekt "Feines vom Land 2.0" soll die Vermarktung regionaler Produkte gefördert werden. Bei "Wassererlebnis" geht es darum, die drei Flüsse der Region mit den übrigen Gewässern zu vernetzen. Das Projekt "Regionale Baukultur" soll dazu beitragen, alte Bausubstanzen zu erhalten. Im Projekt "Willkommenskultur in der Region LIN" sollen Besucher gleich nach ihrer Ankunft mit all versorgt werden, was zum Kennenlernen der Region beiträgt. Im Projekt "Radtourismus" geht es unter anderem darum, das im benachbarten Ruhrgebiet bestehende Knotenpunktsystem in der LIN umzusetzen.

Die Regionalmanagerinnen Kerstin Jendrek und Julia Jörgensen stellten das Verfahren zur Einbringung eines Projektes vor. Das Thema muss einen Beitrag zu einem der Themen Demografie, Soziales und Mobilität, Regionale Wirtschaft, Vermarktung und Tourismus oder Energie, Klima, Kulturlandschaft und Ökologie liefern. Eine ein bis zwei Seiten umfassende Projektskizze sollte der Initiator dem Regionalmanagement oder der Kommune zuleiten. Dort werden dann die Voraussetzungen für die Förderfähigkeit des Vorhabens überprüft, bevor der Vorstand entscheidet. Erst danach wird ein Projektantrag erstellt und der Bezirksregierung vorgelegt.

Bei Fragen hilft die LAG-Geschäftstelle, Telefon: 02858 69107, E-Mail: info@lippe-issel-niederrhein.de

(hs)
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