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Hünxe
Musikalischer Streifzug durch Hollywood

Hünxe: Musikalischer Streifzug durch Hollywood
Das 1. Akkordeon-Orchester Dinslaken 1965 unter der Leitung von Bärbel Klott begeisterte sein Publikum in der vollbesetzten Aula der Hünxer Gesamtschule. FOTO: Jochen Emde
Hünxe. Das 1. Akkordeon-Orchester Dinslaken 1965 spielte in der Aula der Gesamtschule Hünxe bekannte Filmmelodien. Das Publikum dankte mit langanhaltendem Beifall, der schließlich in rhythmisches Klatschen überging. Von Corinna Meinold

"Akkordeon goes Hollywood" lautete am Sonntagnachmittag in der Aula der Gesamtschule das Motto des 1. Akkordeon-Orchesters Dinslaken 1965, das sich unter der Leitung von Bärbel Klott bekannten Filmmusiken widmete. Nach dem Tango-Konzert vor fünf Jahren war es das zweite Themen-Konzert des Orchesters, das von Barbara Driesen charmant moderiert wurde.

Ein filmreifer Auftakt gelang den Musikerinnen und Musikern mit einer tollen Interpretation der Titelmusik zu "Die glorreichen Sieben". Nach dem rasanten Westernritt hielt mit eher melancholischen Tönen "Der Pate" Einzug in die Aula, verfolgt von James Bond und dem kraftvollen, satten Sound von "Live and let die".

Leise und zart hingegen begann die Filmmusik zu "Forrest Gump". Mit seinem abwechslungsreichen Programm bewies das Akkordeon-Orchester sein tolles musikalisches Gespür, lotete die unterschiedlichen Stimmungen der Stücke gekonnt aus und stellte den Facettenreichtums seines Instruments ebenso unter Beweis wie das eigene Können, wie das gelungene Zusammenspiel mit Daniel Schumacher als Solist bei "Il Postino" zeigte.

Dass die Jugendlichen den Erwachsenen in nichts nachstehen, wurde nach der Pause deutlich, denn zu Beginn des zweiten Teils gehörte die Bühne dem Jugendorchester. Temporeich erklang "Meet the Flintstones", darauf folgte ein gefühlvolles und wunderschön gespieltes "Can you feel the love tonight" aus "König der Löwen". Zum Träumen brachten die jungen Musiker ihr Publikum mit der märchenhaften Titelmusik aus "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel", bevor sie mit einem pointierten "Eye of the tiger" rockige Töne anschlugen, die bei den Zuhörern auf große Begeisterung und viel Beifall stießen.

Die Messlatte für die Erwachsenen lag daher ziemlich hoch. Doch mit "Fluch der Karibik" sorgten die "Großen" erst für Gänsehautmomente und brachten mit "Tico Tico" - als einziges Stück des Konzertes keine Filmmusik - südamerikanisches Flair und Lebenslust in die Aula. Leicht perlten die Töne von den Tasten und zauberten den Zuhörern ein heiteres Lächeln ins Gesicht.

Genau die richtige Überleitung zum Finale, denn mit einem schönen und schwungvollen Grease-Medley setzten die Musiker einen gelungenen Schlussakkord unter ein tolles Konzert, das das Publikum mit langanhaltendem Beifall, der in rhythmisches Klatschen überging, belohnte. Mit zwei Zugaben ging der Streifzug durch Hollywoods Filmgeschichte zu Ende.

Quelle: RP
 
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