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Hünxe/Voerde
Stromtrasse: Amprion hat den Antrag eingereicht

Hünxe/Voerde. Genehmigungsverfahren in Gang gesetzt. Unterlagen umfassen 17 Aktenordner.

Amprion hat für die Gleichstromverbindung A-Nord den Antrag bei der Bundesnetzagentur eingereicht und somit das formelle Genehmigungsverfahren gestartet. Das Verfahren bietet der Öffentlichkeit in den kommenden Monaten mehrere Beteiligungsmöglichkeiten.

17 Aktenordner hat Amprion bei der Bundesnetzagentur als Genehmigungsbehörde vorgelegt. Darin schlägt der Dortmunder Übertragungsnetzbetreiber Trassenkorridore vor, die in den kommenden Monaten näher untersucht werden sollen. Ziel ist es, den verträglichsten Korridorverlauf für die geplante Erdkabeltrasse zu finden. Teil des Dokumentes ist daher auch ein Vorschlagskorridor, den Amprion nach bisheriger Auswertung aller Daten bevorzugt. Dieser berührt Hünxe nicht, sondern knickt bei Rhede ab und quert den Rhein bei Rees. Ein Alternativkorridor allerdings würde die Gemeinde nordwestlich im Bereich Drevenack und Bucholtwelmen tangieren und weiter durch Friedrichsfeld verlaufen mit Rheinquerung in Spellen. Die Bundesnetzagentur prüft den Antrag nun auf Vollständigkeit, ehe sie die Termine und Orte für die Antragskonferenzen bekannt gibt. Zu den Antragskonferenzen sind alle Bürger eingeladen, die eine Stellungnahme zu der Planung abgeben möchten. Wer teilnehmen möchte, muss sich im Vorfeld auf den Internetseiten (www.netzausbau.de) der Bundesnetzagentur dafür anmelden. Die Träger öffentlicher Belange, die von dem Vorhaben betroffen sind, beteiligt die Agentur automatisch.

Ziel der Bundesfachplanung ist es, zunächst einen 1000 Meter breiten Korridor für die spätere Erdkabeltrasse festzulegen. Ob die Bundesnetzagentur dabei dem von Amprion vorgeschlagenen Korridornetz zustimmt, ist noch offen. Es könnten sowohl neue Varianten hinzukommen, als auch bereits dargestellte Korridore gestrichen werden.

Quelle: RP
 
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