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Hünxe
Tempo 30 auf Hünxer Straße - SPD bleibt am Ball

Hünxe. Der Vorschlag einer möglichen Tempo-30-Zone im Ortsteil Drevenack entlang der Hünxer Straße bleibt weiterhin im Gespräch. Seit einem Unfall an der Drevenacker Kreuzung Hünxer Straße/Buchenstraße/Hunsdorfer Weg vor einigen Wochen bekam das Thema erneut Aufwind und wird in Politik und Bevölkerung unterschiedlich diskutiert. Waltraud Schilling, Drevenacker Ratsfrau und stellvertretende Bürgermeisterin: "Wir haben hierzu bereits mehrfach Anfragen wie Anträge gestellt und viele Gespräche geführt, konnten bisher aber weder im Rat noch bei den übergeordneten Behörden dafür ein Gehör finden." Dabei verändere sich die grundlegende Situation zunehmend stärker, so dass innerorts eine Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit auf 30 Kilometer pro Stunde geboten sei: das Straßenbild sei von immer mehr Senioren mit Rollatoren, Elektro-Mobilen und großen Dreirädern geprägt, die den Straßenverkehr aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr angemessen überblicken könnten.

"Besonders entlang der Hünxer Straße im Ortsteil Drevenack ist das Verkehrsaufkommen durch den neuen Edeka-Markt, den wir sehr begrüßen, gestiegen", so Schilling. "Wenn wir als Kommunalpolitiker die Verkehrssicherheit für alle Teilnehmer, für den Klimaschutz und den Tourismus verbessern wollen, müssen wir dafür situationsgerechte Rahmenbedingen schaffen."

Dabei bekommt Schilling wissenschaftliche Unterstützung von der Universität Duisburg-Essen. Laut einer Publikation von Prof. Dr. Maria Limbourg, tätig im Forschungsbereich Verkehr und Mobilität, wirken sich Tempo-30-Zonen gleich in mehrfacher Hinsicht auf die allgemeine Verkehrssicherheit aus: weniger Unfälle, weniger Unfälle mit schweren Folgen, Gefahren können besser erkannt werden, Autofahrer mehr Rücksicht auf Kinder die Fahrzeit erhöht sich nur unwesentlich.

Quelle: RP
 
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