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Hünxe-Bruckhausen
"Tender" erreicht die Jahresbestmarke

Hünxe-Bruckhausen: "Tender" erreicht die Jahresbestmarke
Jason, Niklas und Levent (von links) genossen gestern wie mehr als 2000 weitere Menschen die Abkühlung im Tenderingssee. Während die Lufttemperatur bei 33 Grad lag, war der See angenehme 21 Grad "kalt". FOTO: Martin Büttner
Hünxe-Bruckhausen. Auch wenn die neue Attraktion, der Tender-Blaster, noch keine Freigabe erhalten hat, kamen gestern so viele Menschen wie noch nie in diesem Sommer zum Strandbad Tenderingssee. Mehr als 2000 Besucher suchten dort Abkühlung. Von Hendrik Gaasterland

Das Strandbad Tenderingssee öffnet bei gutem Wetter im Sommer um 10 Uhr. Gestern deutete sich aber schon sehr früh an, dass es ein besonderer Tag werden würde. Bereits gegen 9 Uhr bildete sich vor dem Eingangstor eine Schlange, und die Besucher warteten nur darauf, bei den heißen Temperaturen ins kühle Nass springen zu dürfen.

Bis zum Ende des Tages kamen mehr als 2000 Menschen an den Tenderingssee. Es war der bisherige Höchstwert in diesem Jahr, leicht daran abzulesen, dass es schon zur Mittagszeit keinen freien Parkplatz mehr gab und dieser kurz geschlossen werden musste. Ein besonderer Besucher kam bereits am Vormittag zur Visite, nämlich ein Sachverständiger des TÜVs, der die neue Attraktion des Bades unter die Lupe nahm.

Auch wenn die Jahresbestmarke geknackt wurde, wirkte das Strandbad nicht überfüllt und bietet für den Ansturm am Wochenende noch Kapazitäten. FOTO: Büttner, Martin (m-b)

Es ist der "Tender-Blaster", ein großes vier mal zehn Meter großes luftgefülltes Sprungkissen, das auf der Wasseroberfläche schwimmt. Von einem Sprungturm springen dann eine oder zwei Personen aus einer Höhe von viereinhalb Metern auf das eine Ende des Blasters. Eine dritte Person, welche auf dem gegenüberliegenden Ende des Kissens sitzt, wird dadurch in hohem Bogen durch die Luft katapultiert. "Es kommt darauf an, wie schwer die Personen sind, die von oben springen. Wenn sie ein bisschen Gewicht mitbringen, kann es für den Katapultierenden viereinhalb Meter in die Höhe und auch in die Weite gehen. Das ist schon ein ordentlicher Satz", erklärte Basti Schur vom Strandbad, der aber noch darauf warten muss, bis der TÜV die endgültige Freigabe erteilt: "Lange wird es aber nicht mehr dauern." Für den Spaß vom Turm wird der "Tender" einen kleinen Obolus nehmen müssen. Es wird dafür nicht nur zusätzliches Personal benötigt, sondern auch Schwimmwesten und Schutzhelme werden angeschafft. "Die Sicherheit geht vor. Es ist ja kein kontrollierter Sprung, wie von einem Fünf-Meter-Turm, sondern man weiß nie, wie und wohin man aus dem Kissen hinauskatapultiert wird", sagt Schur.

Die mehr als 2000 Gäste hatten jedoch auch ohne den "Tender-Blaster" ihren Spaß. Die Wasserqualität ist wieder einmal mit einem "ausgezeichnet" bewertet worden, die sechs neu gepflanzten Bäume bieten in ihrem ersten Sommer zumindest ein wenig Sonnenschutz und vom Steg springen Kinder und auch die Erwachsenen ins kühle Nass.

Basti Schur wartet noch auf die Freigabe des Tender-Blasters. FOTO: Büttner, Martin (m-b)

Bis 20 Uhr ist dies am Tenderingssee möglich, doch dann schließt der Badebetrieb. "Wer möchte, kann aber noch an der Tenders Beach Bar bis zum Sonnenuntergang bleiben", berichtet Basti Schur, der an Tagen wie gestern insgesamt elf Aufsichtskräfte und Rettungsschwimmer sowie zwei Sicherheitsleute beschäftigt. Damit die Gäste an den nächsten heißen Tagen morgens nicht wieder am Eingang warten müssen, gibt er den Tipp, die neue Homepage strandbad-tenderingssee.com zu besuchen und sich da zu informieren. Auf der Facebookseite wird dann bald verkündet, wann der Tender-Blaster seine Freigabe erhält.

Quelle: RP
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