Jüchen

Volkstrauertag: Lehren aus der Geschichte ziehen

Jüchen. Die Temperaturen waren eisig, der Nieselregen wenig anheimelnd - und trotzdem standen etwa 100 Menschen anlässlich des Volkstrauertags andächtig und still am Ehrenmal. Fackelträger, die Köhm-Musikanten, Standarte und die katholische Kirchenchorgemeinschaft Hochneukirch, Jüchen, Otzenrath gaben der Gedenkfeier, die vom Bürgerschützen- und Heimatverein und Schülern des Jüchener Gymnasiums gestaltet wurde, den passenden feierlichen Rahmen. Von Ursula Wolf-Reisdorfmehr

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Jüchener gedenken der Opfer von kriegerischer Gewalt in der Welt

Zur Gedenkfeier anlässlich des Volkstrauertages lädt der Bürgerschützen- und Heimatverein (BSHV) Jüchen für Samstag, 18. November, ein. Schützen, Freiwillige Feuerwehr, Köhm-Musikanten und Bürger treffen sich um 15.45 Uhr auf dem Marktplatz, um von dort aus still zum Friedhof zu ziehen. Dort beginnt um 16 Uhr am Ehrenmal die Feier, in deren Mittelpunkt die Gedenkrede von Bundestagsabgeordnetem Ansgar Heveling steht. Schüler des kommenden Abiturjahrgangs des Gymnasiums Jüchen werden ebenfalls Beiträge leisten: Sie haben sich mit der Situation an Jüchener Schulen während des Ersten Weltkrieges beschäftigt. Die eigentliche Totenehrung nimmt BSHV-Präsident Thomas Lindgens vor. Er betont: "Auch heute noch werden tagtäglich Menschen überall auf der Welt Opfer von kriegerischer Gewalt. Sie alle haben ebenfalls ihren Platz bei unserem Gedenken. Deshalb ist diese Feier so wichtig wie aktuell - auch für die jüngeren Generationen." Musikalisch gestaltet wird die Feier von den Köhm-Musikanten sowie der Kirchenchorgemeinschaft Hochneukirch, Jüchen und Otzenrath. Nach der Feier ziehen alle Beteiligten dann wieder zum Marktplatz zurück. mehr

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Schüler lernen spielerisch die französische Sprache kennen

Einen Tag ganz im Zeichen der französischen Sprache gab's jetzt am Gymnasium Jüchen: Zum zweiten Mal in der jüngeren Geschichte der Schule machte das sogenannte France-Mobil Station dort, um Jugendlichen der achten beziehungsweise zehnten Jahrgangsstufe die Sprache näherzubringen und ihnen die Chance zu geben, sie im Gespräch mit einem französischen Muttersprachler anzuwenden. "Französisch ist eine lebendige Sprache. Für die Schüler ist es wichtig, dass sie merken, dass sie sie gebrauchen können", sagt Albert Wirtz. Der Französischlehrer ist Fachvorsitzender am Gymnasium und weiß um die Bedeutung solcher Veranstaltungen, bei denen die Schüler auch spielerisch an ihre in der Regel zweite Fremdsprache herangeführt werden: "Man lernt am besten, wenn es Spaß macht." mehr

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