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Jüchen
20 Jahre Montessori-Kinderhaus groß gefeiert

Jüchen: 20 Jahre Montessori-Kinderhaus groß gefeiert
Mit einer Theateraufführung begeisterten die kleinen Darsteller bei der 20-Jahr-Feier des Montessori-Kinderhauses in Stessen. FOTO: Norbert Wolf
Jüchen. Das Kinderhaus integriert behinderte und Flüchtlingskinder problemlos. Die Montessoripädagogik garantiert dies.

Vor 20 Jahren wurde die Montessori-Kindertagesstätte in Stessen-Bedburdyck eröffnet: ein guter Grund, um jetzt Geburtstag zu feiern und sich an die Anfänge zu erinnern. Alles begann im Jahr 1996 mit zwei Gruppen in den Räumen der ehemaligen Hauptschule in Bedburdyck-Stessen mit 45 Kindern und vier Pädagogen.

Heute bietet das Haus mehr als 80 Kindern Platz und begleitet sie vom Krippenalter bis zur Einschulung. In den vergangenen 20 Jahren wurde die Einrichtung auf vier Gruppen erweitert. Im Jahr 2009 wurde das Montessori-Kinderhaus zum Familienzentrum NRW zertifiziert. In diesem Zuge wurden auch zusätzliche Räumlichkeiten, wie auch ein Sozialraum, geschaffen. Und eine Vielzahl von neuen Angeboten für junge Familien kam hinzu. Im Jahr 2004 war die Kindertagesstätte bereits umbenannt worden: in Montessori-Kinderhaus. Die Leiterin Gisela Jansen und deren Stellvertreterin Birgit Pasvantis sind beide von Anfang an dabei und arbeiten mittlerweile mit einem großen Team von 14 Pädagoginnen.

Die Montessori-Pädagogik ist der Mittelpunkt der Einrichtung, die meisten Mitarbeiterinnen haben denn auch ein Montessori-Diplom erworben. Seit einigen Jahren arbeitet die Einrichtung auch inklusiv mit behinderten Kindern, und seit Januar dieses Jahres besuchen Kinder aus Flüchtlingsfamilien die Einrichtung. Diese Vielfalt ist ganz im Sinne der Montessoripädagogik, betont Kinderhaus-Leiterin Gisela Jansen.

Bei der 20-Jahr-Feier trafen jetzt viele Ehemalige und Aktive, Kindergarteneltern und Kinder zusammen. Die Freude war riesengroß, und auch das Programm konnte sich sehen lassen. Da tanzten wilde Hühner auf der Bühne, und die vier Freunde Johnny Mauser, Franz von Hahn, der dicke Waldemar und Lotta von Hotta, die auch gleichzeitig die Namensgeber der Gruppen sind, zeigten in einem Theaterstück ihr schauspielerisches Talent. Und sogar die ganz kleinen Krippen-Kinder zeigten ihr Können mit Trommeln und Gesang.

Und Flüchtlingsfamilien waren bei der Feier mitten im Geschehen, sie halfen mit und brachten viele kulinarischen Köstlichkeiten mit. Dabei war zu beobachten und zu erleben, wie gute Integration funktioniert - zur Freude der Pädagoginnen und Besucher. Am Nachmittag besuchte dann der Clown PiBiGlix aus Stessen das Fest und zauberte gemeinsam mit den Kindern ein wunderschönes Programm.

Quelle: NGZ
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