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Jüchen
303.000 Euro für Flüchtlingshilfe

Jüchen. Entlastung der Kommunen bei den Flüchtlingskosten hat der CDU-Bundestagsabgeordnete Ansgar Heveling jetzt zwar als frohe Kunde aus Berlin verbreitet: Einzig: Jüchen weiß noch nicht, ob diese Gelder auch in der Gemeinde ankommen. "Die Zusage des Bundes, die Kosten der Unterkunft für die Jahre 2016 bis 2018 für anerkannte Asylbewerber zu 100 Prozent zu übernehmen, ist erfreulich, jedoch entlastet dies in einem ersten Schritt den Rhein-Kreis Neuss als Träger der Leistung. Hier bleibt abzuwarten, wie schnell diese Hilfen an die kreisangehörigen Kommunen weitergegeben werden", sagt Gemeindesprecher Jürgen Wolf. Im Übrigen belasteten die Kosten für nicht anerkannte Asylbewerber weiterhin im vollen Umfange den Haushalt der Gemeinde Jüchen. "Für diesen Personenkreis wäre eine vollständige Kostenerstattung ebenfalls sehr wünschenswert", betont Wolf.

Heveling hatte mitgeteilt, dass Jüchen aus der höheren Bundesbeteiligung an den Kosten der Unterkunft mit 303.000 Euro rechnen könne: "Ich freue mich sehr, dass auch Jüchen ab 2018 von den Plänen profitieren kann", sagte Heveling, nachdem die Bundeskanzlerin eine finanzielle Entlastung der Kommunen in Höhe von fünf Milliarden Euro angekündigt hatte: Dies verspricht den Kommunen laut Heveling mehr Planungssicherheit. Grundsätzlich sei bei der Haushaltslage der Gemeinde Jüchen jeder Euro durch gesonderte Hilfen natürlich willkommen, heißt es aus dem Rathaus.

(gt)
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