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Jüchen
A46 wird für Brückenabriss gesperrt

Jüchen: A46 wird für Brückenabriss gesperrt
Tage dieser Brücke sind gezählt. Ab Freitag abend wird die A 46 zwischen Wanlo und Holz gesperrt. Dann rücken die Bagger zum Abriss der Brücke an. Sie steht dem Ausbau der A 46 im Wege. NGZ-Foto: Lothar Berns FOTO: Die
Jüchen. Am Wochenende wird der Verkehr über Jüchens Straßen umgeleitet. Vor allem auf der B 59 dürfte es voll werden. Für den Brückenabriss rücken vier große Bagger an. Der nächste Bauabschnitt beim Ausbau der A46 soll im März folgen. Von Gundhild Tillmanns

Am kommenden Wochenende kann es voll werden auf den Straßen in Jüchen: Denn Straßen.NRW sperrt das Teilstück der A46 zwischen dem Autobahnkreuz Mönchengladbach-Wanlo und dem Autobahndreieck Holz, um eine Autobahnbrücke abzubauen. Ab Freitag, 22 Uhr, bis Montag, 5 Uhr, geht dann auf diesem Teilstück der A46 nichts mehr für den normalen Kraftverkehr. Stattdessen haben dort vier Abrissbagger das Terrain ganz für sich.

Notwendig wird der Brückenabriss im Zuge des Ausbaus der A46, wie Klaus Dahmen, Projektleiter von Straßen.NRW, erläutert. Da die A61 ab 2017/2018 zwischen dem Autobahndreieck Jackerath und dem Autobahnkreuz Mönchengladbach-Wanlo durch den Tagebau Garzweiler unterbrochen werde, müsse die A46 dann mehr Verkehr aufnehmen, begründet er den anstehenden Ausbau.

Den nächsten Ausbauschritt kündigt Dahmen für den Monat März an. Die zur Zeit noch in Richtung Düsseldorf für den Ausbau gesperrten Fahrspuren sollen dann freigegeben werden. Allerdings müssten dann die aktuell noch befahrbaren Spuren gesperrt werden, um dort den Ausbau fortzusetzen. Auf den jeweils zwei Fahrspuren für den Verkehr in beide Richtungen soll dann analog zur jetzigen Regelung eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h angeordnet werden. Diese Regelung habe sich bewährt, es gebe keine Häufung von Staus und vor allem auch keine vermehrten Unfälle, betont der Projektleiter von Straßen.NRW.

Zuvor rücken aber die Bagger am Freitagabend an. Ab 20 Uhr werde deshalb bereits eine Fahrspur in Richtung Heinsberg gesperrt, während ab 22 Uhr dann die Vollsperrung beginne. Bereits seit vergangenem Freitag seien die Autofahrer mit Schildern auf die Sperrung hingewiesen worden. Ab dem 29. Januar kämen dann entsprechend noch die Beschilderungen der Umleitungen hinzu, wobei die Bundesstraße 59 am Wochenende wohl am meisten von zusätzlichem Verkehr von der Autobahn betroffen sein werde.

Mit dem eigentlichen Brückenabbau werde am Freitag gegen Mitternacht bzw. Samstag ganz früh begonnen. "Es wird aber nicht gesprengt", betont Dahmen. Die Autobahn wird unterhalb der Brücke mit einer eineinhalb Meter dicken Kiesschicht ausgelegt, wie Dahmen weiter berichtet. Dann werde dem Bauwerk mit Stemmhammer und Bagger zu Leibe gerückt und zunächst der Beton der Brückenauflage regelrecht zerbrochen. Anschließend müssen die seitlichen Widerlager der Brücke auf die gleiche Weise abgebrochen werden. "Und dann bleibt ein Riesenschuttberg übrig. Es wird aber alles nach Neuss zur Recyclinganlage gebracht und komplett wiederverwertet", sichert Dahmen zu. Die Zeit der Autobahnsperrung wird laut Straßen.NRW genutzt, um parallel Fahrbahnmarkierungen zu erneuern und Bäume entlang der Fahrspuren zu beschneiden.

Quelle: NGZ
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