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Jüchen
Ampel an L 116 mit Signalen für Sehbehinderte

Jüchen. Die Kreuzung an der Landstraße 116 in Gierath ist nicht nur wegen der maroden Straßenoberfläche in diesem Bereich erneut Thema im Verkehrsausschuss gewesen. Diesmal ging es auch um die Fußgängerampel, zu der es jetzt bei Straßen.NRW eine Anfrage von Sehbehinderten gegeben hat. Sie haben angeregt, die Fußgängerampel an der L 116/L71 blindengerecht auszustatten, also die bekannten Tonsignale einzubauen. Straßen.NRW hat aber den Einwand, die Umrüstung sei bei dieser Ampelkreuzung nur mit einem erheblichem technischen Aufwand möglich. Man werde deshalb zunächst ein Provisorium errichten.

Dies soll allerdings im Hinblick auf die geplante Straßensanierung geschehen, die ab 2020 dort geplant sei, informierte der Technische Beigeordnete Oswald Duda den Ausschuss. Denn Straßen.NRW wolle zunächst die Komplettsanierung der Ortsdurchfahrt B 59 in Jüchen abschließen, um dann mit der Landstraße 116 weiter zu machen. Die Sanierung der L 116 sei auch bitter nötig, es hätten sich bereits Spurrillen und Mulden in der Straße gebildet, in denen sich das Wasser ansammelt. Während die vorhandene Lichtsignalanlage mit Festzeitsteuerung laufe, werde die neue Ampel verkehrsabhängig gesteuert und mit taktilen und akustischen Signalen für Sehbehinderte an beiden Überwegen ausgestattet, informiert die Gemeindeverwaltung.

(gt)
 
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