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Jüchen
Bedburdyck und Stessen feiern mit Hans Peter Schmitz

Jüchen. Mit Bewohnern und Besuchern feiert der Bürgerschützenverein Bedburdyck - Stessen sein Schützenfest. Im Mittelpunkt steht König Hans Peter Schmitz. Mit dem traditionellen Einschießen und einem besonderen Gottesdienst - mit einem Chor aus Düsseldorf - am Samstagabend startete das Fest. Der Lebenspartner des Königs, Andreas Hassel, hatte den Gottesdienst organisiert. Der König ist sich sicher: "Sowas hat man noch nie gehört."

Gestern trat das Regiment zur Ehrung der Gefallenen an, um anschließend ins Zelt zu ziehen. Beim Frühschoppen danach standen etliche Ehrungen und Ordensverleihungen an. Musikalisch untermalt wurde der Frühschoppen durch die Jägerkapelle Hochneukirch und das Tambourcorps Heimattreue Elfgen. Der erste Geschäftsführer Hans-Josef Winzen krönte den Edelknabenkönig, Florian Daniels. sowie den Jungschützenkönig, Kai Klüppel. Winzen betonte, wie wichtig die Jugendarbeit sei. Und er bat darum, die Jugendabteilung des Bürgerschützenvereins zu unterstützen. Dies geschah daraufhin mit einer Zeltsammlung, die mehr als 800 Euro in die Kasse der Jugendabteilung brachte.

Eine ganze Reihe von Jubilaren wurde im Zelt ausgezeichnet: Peter Roeder ist seit 60 Jahren dabei. Paul Könkow, Heinz Meis, Dietmar Schulz und Karl-Heinz Stevens wurde für die Treue zum Verein seit 40 Jahren gedankt. Andreas Dittrich und Markus Schimanke wurden für 25jährige Mitgliedschaft geehrt. Am Nachmittag stand der prächtige Festzug mit Blumen-, Musik- und Königsparade an, abends feierten die Bedburdycker und Stessener mit den "Fichtenklopper". Heute geht das Fest mit dem Schützenball weiter, morgen lädt der Verein zum Krönungsball. Bisher hat sich noch kein König für das Jahr 2016/17 gefunden, aber Präsident Stefan Justen möchte nicht in Pessimismus verfallen: "Wir müssen uns dann organisieren." König Hans Peter Schmitz freut sich auf die folgenden Festtage, ist aber traurig darüber, dass sich kein Kronprinz gefunden hat. Das sei nicht der richtige Weg, Schützenfest zu feiern. Schon im Grußwort an das Regiment forderte er seine Kameraden auf, "sich zu bewegen" und das Amt zu übernehmen.

(zin)
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