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Jüchen
Die Gemeinde lässt die Jüchener Buslinien prüfen

Jüchen. Die Gemeindeverwaltung lässt zurzeit den Buslinienverkehr untersuchen - das Ziel sind Einsparungen. "Wir zahlen jedes Jahr dafür rund 1,3 Millionen bis 1,5 Millionen Euro", betonte Bürgermeister Harald Zillikens im Schulausschuss. Wenige Tage vor der Sitzung hatte Monika Thouet, Leiterin des Gymnasiums, auf ein Problem hingewiesen. Derzeit beginne der Unterricht für die Schüler der Gesamtschule zeitversetzt zu dem des Gymnasiums. Für eine funktionierende Kooperation der Schulen sei es aber wichtig, dass die Schüler gemeinsam an Unterrichtsstunden teilnehmen. Der Schulträger sei dabei "am Zug", sagte Thouet.

Im Ausschuss erklärte Harald Zillikens, dass die Verwaltung einen Experten beauftragt habe, das Liniennetz zu untersuchen. Die Fahrgastzählungen seien nun abgeschlossen, nach Ostern sollen die Ergebnisse im Rathaus vorliegen. Danach werde die Verwaltung sich mit den Schulen in Verbindung setzen - ein großer Teil der Busfahrgäste sind Schüler.

Nach Auskunft des Verwaltungschefs ist geplant, dass der Unterricht des Gymnasiums und des Gesamtschul-Standorts an der Stadionstraße, dort lernt künftig auch die Oberstufe, in Zukunft zur selben Zeit beginnen. Der Unterricht an der Gesamtschule in Hochneukirch solle zeitversetzt starten. Durch unterschiedlichen Unterrichtsbeginn könne die Zahl der erforderlichen Busse reduziert werden.

(cso-)
 
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