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Jüchen
Die Notunterkunft des Landes wird aufgegeben

Jüchen. Die Notunterkunft für Flüchtlinge an der Odenkirchener Straße soll nun doch aufgegeben werden: Das habe das Land NRW als Betreiber dieser Unterkunft der Gemeinde jetzt mitgeteilt. Am 30. April werde die Unterkunft geschlossen, berichtet Gemeindesprecher Norbert Wolf. Sie werde aber weiterhin als Puffer für mögliche Aufnahme-Engpässe bereitgehalten. Wie berichtet, sollte die Einrichtung bereits zu Jahresbeginn aufgegeben werden, sie stand auch kurze Zeit leer.

Dann wurden aber überraschend doch noch weitere 92 Flüchtlinge zugewiesen. Zuvor war die Notunterkunft mit 150 Plätzen voll ausgelastet gewesen. Bürgermeister Harald Zillikens konnte auf die Unterstützung der Gemeinde Jüchen durch Hilfsorganisationen, Kirchengemeinden, Vereine, Verbände sowie Bürger und Anwohner setzen. Er betonte gestern: "Mein persönlicher Dank gilt allen, die sich in den vergangenen Monaten in hervorragender Weise um die Menschen gekümmert haben, die in unserem Land Schutz vor Angst, Terror, Vertreibung und Verfolgung gesucht haben.

" Ohne den Beitrag jedes Einzelnen wäre es der Gemeinde nicht gelungen, die Aufgabe zu bewältigen. Auch für die zahlreichen Sachspenden, die von den Hilfsorganisationen entgegengenommen wurden, bedankte sich Zillikens. Nun gibt es wieder feste Flüchtlingszuweisungen.

(gt)
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