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Jüchen
DLRG steht finanziell Wasser bis zum Hals

Jüchen. Zunehmend in Finanznöte gerät die Deutsche Lebensrettungsgellschaft (DLRG) Hochneukirch. Gründe seien der Mindestlohn und steigende Energiekosten, legten Vorstandsmitglieder am Donnerstagabend im Sportausschuss dar. Die DLRG Hochneukirch beantragt von der Gemeinde Jüchen einen höheren Zuschuss als bis dato und setzt damit auf eine Gleichbehandlung mit dem Hallenbad in Jüchen, wie die stellvertretende Vorsitzende Anja Bossens erläuterte.

Die DLRG Hochneukirch habe zwar bereits ihre Mitgliederbeiträge erhöht und nutze die Belegungsmöglichkeiten des Bades voll aus: "Wir haben Belegungszeiten von 7 bis 21 Uhr und an manchen Tagen sogar bis 21.30 Uhr. Mehr Kapazitäten haben wir einfach nicht", betont Bossens im Gespräch mit unserer Redaktion. Außerdem müsse die DLRG Hochneukirch eine Kassenkraft für das öffentliche Schwimmen finanzieren. Neben Mindestlohn und steigenden Energiekosten müssten auch immer schärfere Auflagen des Gesundheitsamtes erfüllt werden. "Wir befürchten in die roten Zahlen zu geraten", gibt Bossens zu und erläutert: "Trotz der Steigerung der Mitgliedsbeiträge ist dieses Potenzial auch ausgeschöpft. Wir haben schließlich viele Kinder als Mitglieder, und zu den Kursen und zum öffentlichen Schwimmen kommen auch viele Flüchtlinge."

Da die Frage eines höheren Zuschusses für die DLRG Hochneukirch mit einer Änderung des bestehenden Nutzungsvertrages verbunden wäre, verwies der Sportausschuss das Thema in den nichtöffentlichen Teil. Dezernent Oswald Duda versicherte der DLRG Hochneukirch, die Ausschussmitglieder seien ausreichend informiert, um über eine mögliche Ungleichbehandlung bei der Bezuschussung des Bäderbetriebes in Hochneukirch und Jüchen beraten zu können. Nun soll die DLRG Hochneukirch aber auch ihre Einnahmensituation laut Kommunalpolitik noch weiter verbessern. Es soll aber die Vergleichbarkeit der Bäder noch weiter geprüft werden.

(gt)
 
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