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Jüchen
Ein Glehner führt jetzt die Aldenhovener Schützen

Jüchen: Ein Glehner führt jetzt die Aldenhovener Schützen
Joachim Schröder (r.) übernimmt das Amt von Detlef Schippschak. FOTO: Brud.
Jüchen. Der 51-jährige Joachim Schröder folgt als neuer Präsident der St.-Sebastianus-Bruderschaft auf Detlef Schippschak.

Wechsel an der Spitze der Aldenhovener St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft: Der Glehner Joachim Schröder ist jetzt bei einer Generalversammlung zum neuen Präsidenten gewählt worden. Er folgt damit auf Detlef Schippschak, der in den vergangenen neun Jahren als Präsident an der Spitze der Bruderschaft gestanden hatte und die Schützenfeste jetzt wieder ohne Verpflichtungen genießen möchte.

Neuer Vize der Sebastianer ist Anton Böhmer, der in diesem Jahr zum dritten Mal Schützenkönig in Aldenhoven und damit zum Kaiser gekrönt wird. Er folgt auf Sebastian Schippschak, der als Beisitzer weiterhin im Vorstand aktiv sein wird. Ursprünglich hatte die Bruderschaft bereits im Februar einen neuen Präsidenten wählen wollen, allerdings hatte sich in der Riege der Aldenhovener Schützen kein Kandidat gefunden, der das Amt übernehmen wollte.

Joachim Schröder, der der Bruderschaft bisher als passives Mitglied angehörte, war selbst überrascht, dass die Wahl auf ihn fiel: "Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet und musste auch ein paar Tage darüber nachdenken", erzählt der 51-Jährige, der zahlreiche Ehrenämter innehat. So ist Schröder vielen etwa als Vorsitzender der Heimatfreunde Glehn bekannt, als Jäger im dortigen Schützenverein, als Darsteller im Glehner Buretheater und als Küster im Nikolauskloster. "Ich freue mich auf die Arbeit als Präsident", betont der Glehner, der im Jahr 2002 Königsadjutant war. Damals hatte Anton Böhmer in Aldenhoven regiert - der Mann, der jetzt zum dritten Mal König wird und neuer Vize der Bruderschaft ist.

Die Aldenhovener wählten Detlef Schippschak bei der selben Generalversammlung auf Vorschlag von Oberst Franz-Werner Clahsen zum Ehrenpräsidenten. "Ich bin sehr froh, dass wir einen geeigneten Nachfolger gefunden haben. Joachim Schröder ist meiner Meinung nach genau der richtige Mann für diesen Posten. Ihm wünsche ich alles Gute", sagt Schippschak, der sich seit 25 Jahren für die Bruderschaft einsetzt und zahlreiche Projekte im Ort mit geprägt hat. Eine der vielen besonderen Leistungen war die Übernahme der Alten Schule im Ortskern, die heute wichtiger Treffpunkt unter anderem für die Sebastianer ist. Darüber hinaus hatte sich Detlef Schippschak für den Bau und die Gestaltung des Schützenbaums sowie des Kirmesplatzes eingesetzt und ein im Ort sehr beliebtes Seniorenkaffee ins Leben gerufen.

(cka)
 
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