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Jüchen
Eltern organisieren "Runden Tisch"

Jüchen. Die beantragte Umwandlung der Sekundar- in eine Gesamtschule beschäftigt weiterhin alle, die das Jüchener Schulleben teilen. Für Donnerstag, 25. Juni, plant die Gemeindeschulpflegschaft einen runden Tisch.

Iris Otten, Vorsitzende der Gemeindeschulpflegschaft, betont: "Uns liegt das Wohlergehen aller Kinde am Herzen". Deshalb war den Elternvertretern auch sehr daran gelegen, "den Beschluss zur Umwandlung der Sekundarschule in eine Gesamtschule hinauszuschieben, bis wir alle Informationen und Beweggründe zusammengetragen, alle Eltern mit einbezogen und deren Meinungen ausgewertet und fundiert diskutiert haben." Dies sei zum Teil gelungen. "Wir haben nun bis nach den Sommerferien Zeit - Zeit, die wir dringend benötigen." Die Mitglieder des gut besuchten Schulausschusses hatten - anders als die Verwaltung vorgeschlagen hatte - die Umwandlung von der Sekundar- in eine Gesamtschule verschoben. Mitte August soll jetzt zunächst eine Befragung von Jüchener Eltern von Dritt- und Viertklässlern erfolgen. Verwaltung und Politik waren sich einig, dass nicht nur die Gesamtschule, sondern auch das Gymnasium unter abwandernden Viertklässlern leidet. Eltern, die ihre Kinder nicht in Jüchen angemeldet haben, sollen nach den Gründen befragt werden. Otten warnt davor, die Sekundarschule lediglich mit einem neuen Etikett zu versehen: "Umwandeln heißt: Umbenennen und eine gymnasiale Oberstufe integrieren." Es könne nicht damit getan sein, eine Schule, die mit gleichem Konzept nicht funktioniert, nur durch Umbenennung in eine perfekt laufende Schule zu wandeln.

(busch-)
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