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Jüchen
Erstes Jüchener Flüchtlingsbuch wird vorgestellt

Jüchen. Die Buchreihe zur Geschichte der Gemeinde wird fortgeführt. Am Dienstag, 12. Dezember, wird Bürgermeister Harald Zillikens ab 18 Uhr das Buch von Martin Rüther mit dem Titel "Wir sind ja rundherum von Einheimischen eingezingelt - Flüchtlinge und Vertriebene in Jüchen nach 1945" im Haus Katz vorstellen. Im Anschluss wird der Autor über das Buch referieren. Auf 360 Seiten mit rund 280 Abbildungen wird erstmalig das Thema Flucht und Vertreibung nach 1945 mit Konzentration auf das Gebiet der Gemeinde Jüchen beleuchtet. Geschildert werden ebenso anrührende wie erschreckende, heute kaum noch begreifbare Erlebnisse bei der Flucht oder bei der Vertreibung aus der angestammten Heimat von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen und ihre Probleme bei der Integration in den Orten der heutigen Gemeinde Jüchen, ihrer neuen Heimat.

Martin Rüther wurde im Jahre 1957 geboren und lebt in Rösrath bei Köln. Seit 1988 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln. Er schreibt und publiziert freiberuflich zu zeitgeschichtlichen Themen. Finanziell unterstützt wurde die Herausgabe von der Sparkasse Neuss, dem Kreisheimatbund Neuss und dem Landschaftsverband Rheinland.

Buchverkauf Während der Veranstaltung besteht die Gelegenheit, die neue Publikation für 20 Euro zu erwerben. Später wird das Werk im Gemeindearchiv ebenso wie im Bürgerbüro der Gemeindeverwaltung erhältlich sein.

Quelle: NGZ
 
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