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Jüchen
Evonik-Kinder-Uni: Chemiker besucht die Villa Kunterbunt

Jüchen: Evonik-Kinder-Uni: Chemiker besucht die Villa Kunterbunt
Evonik-Kinder-Uni: Thomas Wergen zeigte Kindern der Villa Kunterbunt spannende Experimente aus dem Bereich der Chemie. FOTO: Lothar Berns
Jüchen. Die Kindertagesstätte Villa-Kunterbunt hat sich am Freitag für einen Vormittag lang in ein kleines Labor verwandelt. Im Rahmen des Evonik-Kinderuni-Wettbewerbes, der in Kooperation mit unserer Zeitung stattfand, führte Evonik-Mitarbeiter Thomas Wergen, mit den Kindern verschiedene Experimente durch.

Insgesamt konnten rund 32 junge Forscher an der gestrigen Veranstaltung teilnehmen. Aus jeder Gruppe wurden dafür fünf Kinder ausgewählt, "obwohl natürlich noch mehr gerne dabeigewesen wären", betonte Susanne Zelt-Wilms, die den Vormittag mitbetreute.

Aufgeteilt in drei Gruppen lernten die Kinder dann verschiedene naturwissenschaftliche Phänomene zu verstehen. Mit jeder Gruppe führte Wergen jedoch unterschiedliche Experimente durch. "Es ist schöner, wenn sich die Kinder danach über das Gelernte austauschen und sich gegenseitig etwas Neues beibringen können", sagte der ausgebildete Chemiker, der solche Besuche ehrenamtlich, in seiner Freizeit, tätigt.

So lernten die Kinder beispielsweise, wie sich Zucker, Salz oder Mehl in Wasser verhalten oder wie eine Pipette funktioniert. "Die Experimente sollten für die Kinder auch im Alltag wiederzuerkennen sein", sagt Wergen.

Sein Besuch war Teil des Preises, den die Villa-Kunterbunt im Sommer für den achten Platz des Kreativ-Wettbewerbes der Rheinischen Post/NGZ und Evonik erhielt. Neben der Prämie über 750 Euro, welche der Kita zukamen, war der Besuch zum Experimentieren für die Kinder deutlich spannender.

Thomas Wergen, ist im Auftrag des Chemiekonzerns immer wieder als "Young Spirit Pate" unterwegs und hat damit schon viele Kinder zum Staunen gebracht. "Doch nicht überall sind die Kinder so aufmerksam und begeistert gewesen wie hier", lobte Wergen die Jüchener Kindertagesstätte. Bereits beim Kreativwettbewerb der "Evonik-Kinderuni" habe die Kita viel Einsatz gezeigt, fügte Susanne Zelt-Wilms hinzu.

Der achte Platz und damit auch der Besuch von Thomas Wergen seien erst durch die Eltern der Kinder möglich geworden, betonte die Erzieherin. Gemeinsam mit den Eltern habe die Kita für den Wettbewerb eine eigene Zeitung sowie eine Website erstellt, und ein Mitmach-Museum für die Kinder aufgebaut. "Das wichtigste Prinzip ist für uns, dass die Kinder selber mitmachen", betonte Kita-Leiterin Silke Haehn.

(ebu)
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