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Jüchen
Fast 130 Jüchener treten beim "Stadtradeln" in die Pedale

Jüchen. Bei der bundesweiten Aktion wurden in Jüchen 17.000 Kilometer auf dem Rad zurückgelegt - und 2,45 Tonnen Kohlendioxid vermieden.

Fast 130 Jüchener traten in den vergangenen Wochen tatkräftig in die Pedale - und legten eine Gesamtstrecke von mehr als 17.000 Kilometer auf dem Fahrradsattel zurück. Sie alle machten bei dem bundesweiten Wettbewerb "Stadtradeln" mit. Die Gemeinde Jüchen beteiligte sich erstmalig an der Aktion. Möglichst viele Bürger sollten dabei aufs Auto verzichten und möglichst viele Fahrradkilometer sammeln. Die - trotz des oft schlechten Wetters - gestrampelten 17.000 Kilometer entsprechen mehr als einer Strecke von Jüchen nach Kapstadt. Insgesamt konnten somit, wie die Verwaltung errechnet hat, rund 2,45 Tonnen Kohlendioxid vermieden werden. Das sei ungefähr soviel wie ein Flug mit dem Flugzeug von Frankfurt/Main nach Kairo. Der Jüchener Klimaschutzmanager Martin Schursch bedankt sich bei den Teilnehmern. "Dass die Beteiligung aus der Bevölkerung so groß ausfallen würde, hat meine Erwartungen übertroffen", erklärt Schursch.

Die Stadtradeln-Aktion hat laut Gemeindeverwaltung gezeigt, dass sich viele Fahrten im Alltag auch mit dem Fahrrad erledigen lassen. Zudem ermögliche das Fahrrad eine CO2-neutrale Fortbewegung und sei somit ein wichtiger Baustein für eine nachhaltige Mobilität. Die Preisverleihung an die fleißigsten Fahrer erfolgt am Mittwoch, 20. Juli, um 17 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses der Gemeinde Jüchen. Hierzu lädt Bürgermeister Harald Zillikens alle Sieger herzlich ein, die vorab noch eine Benachrichtigung per Mail erhalten. Auf sie warten Fahrradtaschen, LED-Fahradbeleuchtungen, Satteltaschen und andere tolle Preise. Für alle Radler besteht die Möglichkeit, noch nachträglich vergessene Kilometer bis zum Sonntag, 10. Juli, einzutragen.

Bei einer geplanten Neuauflage im nächsten Jahr können alle für die Aktion registrierten Beteiligten ihre einmal verwendeten Anmeldedaten für eine erneute Anmeldung wieder verwenden. Für die nächste Veranstaltung hofft Martin Schursch, dass noch mehr Jüchener mitmachen.

Quelle: NGZ
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