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Jüchen
Freiwillige machen den Park am Nikolauskloster winterfest

Jüchen: Freiwillige machen den Park am Nikolauskloster winterfest
Das Team im Nikolauskloster erhielt bei der Gartenarbeit jetzt Unterstützung von insgesamt 38 Helfern. FOTO: L. Berns
Jüchen. Die sechs Oblatenmissionare wurden von 38 Helfern unterstützt. Pater Felix Rehbock zog mit einem Rasenmäher seine Runden.

Ein ungewohntes Bild bot sich den Besuchern des Nikolausklosters am Samstag: Klosterrektor Pater Felix Rehbock, den die meisten nur mit einem schwarzen, geistlichen Gewand kennen, zog in Jeans und Pullover auf einem Rasenmäher seine Runden über die Grasflächen des Klosterparks. Doch Pater Felix war nicht alleine unterwegs: Insgesamt 38 Bürger schlossen sich an, um den Klosterpark am zweiten Gartentag des Jahres winterfest zu machen.

Dabei gab's jede Menge zu tun: Der Rasen musste gemäht, Tische und Bänke verstaut, Laub zusammengetragen und Moos aus den Rillen gekratzt werden. Zudem mussten mit dem Budenaufbau die ersten Vorbereitungen für den Ende November anstehenden Nikolausmarkt am Kloster getroffen werden.

Sieben Stunden lang arbeiteten die Ehrenamtler - und machten das riesige Areal fit für die kalte Jahreszeit. Natürlich haben auch alle sechs Oblatenmissionare einschließlich Pater Felix mit angepackt. "Ich freue mich, dass so viele Helfer hier sind, um den Park zu erhalten", sagte Felix Rehbock am Rande des Gartentages, der sowohl im Frühjahr als auch im Herbst stattfindet. Einige Helfer, die einen Beitrag dazu leisten wollten, ihre "Oase im Rhein-Kreis Neuss" zu erhalten, kannte der Geistliche schon. "Viele sind häufig hier. Es gibt sogar ein Ehepaar, das uns jede Woche bei der Gartenarbeit unterstützt." Diesmal seien aber auch ein paar Bürger dabei gewesen, deren Gesichter Pater Felix noch nicht kannte.

Ihn freute besonders, dass sich auch eine Familie mit drei Kindern an der Aktion beteiligt hat. "Wir sind häufiger hier. Das Kloster ist sehr familienfreundlich. Und wir haben zwei unserer Kinder hier taufen lassen", erzählte Mutter Petra Bernardy aus Gierath, die mit ihrem Mann Georg und ihren Kindern im Park beschäftigt war. Sie kratzte Moos aus den Rillen der gepflasterten Terrasse, ihr Mann und die Kinder waren zwischen den Bäumen mit einem Laubbläser unterwegs. Bei der Arbeit hatten vor allem die Kinder großen Spaß: Sie bauten sich aus den Laubhaufen eine Art Burg und tobten sich zwischendurch aus. "Wir kommen gerne, um zu helfen. Außerdem sehen wir hier am Ende des Tages, was wir geschafft haben", sagte Vater Georg Bernardy. Zur Stärkung gab's für die Helfer am Mittag eine kräftige Erbsensuppe.

(cka)
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