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Jüchen
Gedenken an die Pogromnacht

Jüchen. Mit der Pogromnacht im Jahre 1938 erreichte die Verfolgung der Juden durch das NS-Regime einen ersten schrecklichen Höhepunkt. Auch die Hochneukircher Synagoge wurde zerstört. Und jüdische Bürger wurden aus dem Gebiet der heutigen Gemeinde Jüchen deportiert und umgebracht. Die Gemeinde Jüchen lädt zur Erinnerung an die Pogromnacht vom 9. November 1938 gemeinsam mit der katholischen und evangelischen Kirchengemeinde zum gemeinsamen Gedenken und Gebet ein.

Die Veranstaltung beginnt am Sonntag, 12. November, um 11.30 Uhr, mit dem Totengedenken am Mahnmal für die Opfer der Gewalt auf dem Friedhof in Hochneukirch an der Theodor-Heuss-Straße (Eingang Straße An der Turnhalle/Ecke Nelkenstraße). Es folgt dann eine Feierstunde in einem gottesdienstlichen Rahmen in der katholischen Kirche St. Pantaleon Hochneukirch. Schüler des Gymnasiums Jüchen und der Shalom-Chor Mönchengladbach gestalten die Gedenkstunde.

Quelle: NGZ
 
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