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Jüchen
Gemeinde begrüßt die VRR-Pläne für eine S-Bahn

Jüchen. Die Überlegungen des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) für eine S-Bahn-Linie zwischen Köln und Mönchengladbach werden im Rathaus positiv aufgenommen. "Das entspricht unseren Forderungen", erklärt Bürgermeister Harald Zillikens. In seinem Entwurf für den Nahverkehrsplan 2016 sieht der VRR vor, die Regionalbahn-Linie 27 in eine neue S-Bahn-Linie zwischen Köln und Mönchengladbach einzubeziehen.

Bislang hatte es Befürchtungen gegeben, dass Jüchen bei der S-Bahn-Planung außen vor bleibe, mit dem Thema befasst sich auch der Verkehrsauschuss am Donnerstag, 18 Uhr, im Rathaus. Der VRR hatte vor einiger Zeit der Gemeinde mitgeteilt, dass der Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR) für die Einführung einer S-Bahn auf der Strecke Köln - Stommeln eine Machbarkeitsstudie in Auftrag geben werde. Der NVR habe dabei, so die Verwaltung, den "Knoten Grevenbroich als End-Punkt" vorgeschlagen. Bürgermeister Zillikens machte daraufhin deutlich, dass Jüchen sehr an der Einbeziehung der Strecke bis Mönchengladbach interessiert sei. "Viele Pendler steigen bei uns ein oder aus", so Zillikens. Im Nahverkehrsplan-Entwurf - zu dem zurzeit Bürger Anregungen geben können - ist nun die Verbindung bis nach Mönchengladbach vorgesehen. Zwischen Grevenbroich und Mönchengladbach soll die Schnellbahn im Stundentakt verkehren, so dass zusammen mit der Linie RE 8 alle 30 Minuten ein Zug kommt. Auch eine weitere Sorge kann der VRR wohl der Verwaltung nehmen - dass die Züge vielleicht künftig nicht mehr in Hochneukirch halten. "Eine Aufgabe der Haltestelle ist nicht vorgesehen", sagte ein VRR-Sprecher.

(cso-)
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