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Jüchen
Gemeinde sucht Beispiele für energetische Sanierung

Jüchen. Die Sanierungsrate des Gebäudebestandes in Deutschland liegt bei rund einem Prozent. Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, im Zuge des Klimaschutzes diese auf zwei Prozent zu erhöhen. Bürgermeister Harald Zillikens ruft deshalb dazu auf, Sanierungsmaßnahmen vorzustellen, um Mitbürger zu einer Sanierung ihres Gebäudes zu motivieren. Er sagt: "Ich bitte alle Immobilienbesitzer, die in den vergangenen Jahren ihr Gebäude voll- oder teilsaniert haben und dies gerne anderen Bürgern zeigen würden, sich für Auskünfte zur Verfügung zu stellen."

Zillikens strebt an, ähnlich des "Tages der offenen Gärten" auch einen "Tag der offenen Tür" zum Thema energetische Sanierung durchzuführen. Als gemeinsamer Aktionstag bieten sich der "Tag der Architektur" am 27. Mai 2017 beziehungsweise der "Tag des Denkmals" am 10. September 2017 an. Interessierte werden gebeten, ihre Sanierung dem Klimaschutzmanager der Gemeinde, Martin Schursch, unter Telefon 02165 9156107 oder per Mail an martin.schursch@juechen.de mitzuteilen.

Eine energetische Sanierung hat nicht nur eine Reduzierung des Energieverbrauches zur Folge, sondern vermindert den CO2-Ausstoß. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, den Energieverbrauch durch Sanierungsmaßnahmen zu senken. So genannte Best-Practice-Beispiele können hierbei auf jedes Gebäude übertragen werden, auch auf das eigene. Um Zweifel und Sorgen abzubauen, ist es laut der Jüchener Gemeindeverwaltung hilfreich, wenn Bürger kostengünstige und einfache Maßnahmen präsentieren würden und bereit wären, Gespräche mit an einer Sanierung Interessierten zu führen.

Quelle: NGZ
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