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Jüchen
Glasfaser: Bei Baumängeln wird Abnahme verweigert

Jüchen. Was wird aus den Schäden, die von den Baustellen der Deutschen Glasfaser (DG) Jüchen zurückgeblieben sind?, fragte der Vorsitzende des Bauausschusses, Hubert Noehlen (SPD), zu Sitzungsende in die Runde. Wir berichteten über sich mehrende Mängelbeschwerden aus der Bevölkerung, etwa aus den Ortsteilen Schaan und Kelzenberg. Der Technische Dezernent Oswald Duda informierte den Bauausschuss: "Die Abnahme der Glasfaserbaustellen beginnt erst in der nächsten Woche."

Dafür habe die Gemeinde Regularien entwickelt und eine Dokumentation von der DG angefordert, wo und in welcher Tiefe die Leitungen verlegt worden seien. "Wir haben auch festgelegt, in welchen Fällen wir die Abnahme verweigern oder sie unterbrechen", betonte Duda. "Provisorien werden nicht abgenommen", fügte er hinzu. Die sukzessive Abnahme aller Glasfaserbaustellen auf Gemeindegebiet werde durch ein Team mit einem Tiefbauingenieur der Gemeindeverwaltung sowie jeweils eines Ingenieurs der DG und der Baufirma erfolgen.

Bürgermeister Harald Zillikens wiederholte vor dem Ausschuss seine Ablehnung eines Baustopps, bevor nicht alle Mängel behoben worden sind. Diesen Antrag hat, wie berichtet, FWG-Fraktionsvorsitzender Gerolf Hommel an den Bürgermeister gerichtet. Alle Kabel seien verlegt, bis auf kleinere Flächen in Stessen und im Gewerbegebiet, sagte Zillikens. Deshalb halte er einen Baustopp zum jetzigen Zeitpunkt für kontraproduktiv. In Hochneukirch werden aktuell noch Glasfaser verlegt, allerdings nicht durch die DG, sondern durch die Deutsche Telekom, wie Zillikens informierte. Er bedaure aber, dass die Telekom die Anschlüsse nicht bis in die Häuser verlege.

(gt)
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