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Jüchen
Gleichstellung zeigt Hilfen auf bei sexueller Gewalt

Jüchen. Der Kampagne "#Metoo", die sich in den sozialen Medien gegen sexualisierte Gewalt an Frauen wendet, schließen sich auch die Gleichstellungsbeauftragten der Gemeinde Jüchen an. Silke Rafaneli und Ursula Schmitz machen auf die Hilfsangebote aufmerksam: Das seien unter anderem die Kreispolizeibehörde/Opferschutz, die Frauenberatungsstelle Neuss, der Weiße Ring und das rund um die Uhr besetzte Hilfetelefon unter 08000 116 016. Weitere Auskünfte erteilen Silke Rafaneli unter Telefon 02165 915 3206 und Ursula Schmitz unter 02165 915 5005: Sie sind auch per E-Mail zu erreichen an: gleichstellung@juechen.de.

Mittlerweile haben sich auch namhafte Politikerinnen zu ihren negativen Erfahrungen durch Belästigungen, sei es verbaler als auch körperlicher Art, geäußert. Frauen werden immer noch unterschätzt, nicht ernst genommen und werden so Opfer sexualisierter Taten. Die Vorfälle ziehen sich durch alle Sparten: am Arbeitsplatz, in der Freizeit, in öffentlichen Verkehrsmitteln bis hin zur Politik. Gerade bei Belästigungen am Arbeitsplatz befinden sich Frauen in einer schwierigen Situation, sich gegen sexuelle Übergriffe zur Wehr zu setzen, da möglichweise Ängste existentieller Art bestehen oder sie sich in einem Abhängigkeitsverhältnis befinden. Betroffenen kann nur nahegelegt werden, sich gegen Gewalttätigkeiten zu wehren und diese zur Anzeige zu bringen. Auch Menschen aus dem Umfeld sollten ihre Aufmerksamkeit schulen, um verbale oder körperliche Übergriffe zu erkennen und entsprechend helfend eingreifen zu können.

Quelle: NGZ
 
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