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Jüchen
Illumina lockt mit Reise durch die Nacht

Jüchen: Impressionen von der Illumina 2016
Jüchen: Impressionen von der Illumina 2016 FOTO: Berns, Lothar
Jüchen. Beim Eröffnungswochenende zeigten sich die Besucher begeistert vom Licht-Spektakel in Schloss Dyck. Von Bärbel Broer

Sein zehnter Geburtstag wird Marlin Laja wohl in besonderer Erinnerung bleiben. Den feierte er gemeinsam mit acht Freunden und seinen Eltern am Freitagabend zum Auftakt der Illumina in Schloss Dyck. Zu Salsaklängen tanzten die Kinder ausgelassen unter den stimmungsvoll beleuchteten Baumkronen. Mit Lichtbändern, neonfarbenen Brillen und Leuchtstäben setzte die kleine Geburtstagsgesellschaft aus Neuss-Holzheim noch zusätzliche Akzente in dem ohnehin traumhaft beleuchteten Schlosspark.

Beim Spaziergang durch den Park bei Nacht, gibt's viel zu entdecken. FOTO: Berns, Lothar (lber)

Zahlreiche Besucher waren zur Eröffnung gekommen, um sich auf eine magische Reise voller Urlaubssehnsüchte zu begeben. Denn Regisseur Wolfram Lenssen vom Forum "InterArt" hat den Park mit Lichtspielen, Geschichten und Musikstücken in ein Reiseerlebnis durch die Nacht und die Welt verwandelt.

So tauchten mit Beginn der Dunkelheit unterschiedliche Reisebilder an der Ostfassade auf: Für diese Projektionen hatten sich Anita Conrads und Erika Lenz aus Stolberg mit ihren Kameras und Stativen bereits früh am Wasserschloss positioniert, um besondere Aufnahmen machen zu können. Die beiden fahren regelmäßig zu Lichtshows.

Die Illumina ist noch bis 13. September in Schloss Dyck zu sehen. FOTO: Berns, Lothar (lber)

Auch Petra Inderschmitten aus Niederkrüchten und ihre Freundinnen Elke Kiefer aus Mönchengladbach sowie Elke Blinken aus Neuss waren bereits um 18 Uhr, als der Park geöffnet wurde, gekommen. Regelmäßig besuchen die drei die Illumina. "Erst picknicken wir, bringen dann unsere Sachen zurück zum Auto und sobald es dunkel wird, gehen wir los", sagt Inderschmitten. Im Lindenrondell tanzten sie später sogar trotz Regens unter der Disco-Kugel. Zum ersten Mal auf der Illumina war Christoph Franken aus Mönchengladbach. Ihn faszinierte besonders der brodelnde Vulkan. "Einen toten Baumstamm würde man sonst nie so angucken", sagt er.

Aber mit diesen Geräuschen und den Lichteffekten sei dieser beeindruckend. "Toll, was man aus einer Waldlandschaft mit Licht so machen kann." Den Zen-Garten wiederum mit seinen exotischen Klängen fanden Melanie Ziegler und ihr französischer Freund Noel Lancien beeindruckend. Das Paar, das in Berlin lebt, macht derzeit eine Deutschlandreise. "Mein ehemaliger Chef gab mir den Tipp, zum Schloss Dyck zu fahren", sagt Melanie Ziegler. "Das hat sich gelohnt."

Quelle: NGZ
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